esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Meldungen von multiresistenten Keimen rückläufig

Weniger gemeldete Infektionen mit multiresistenten Keimen 

Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit multiresistenten Keimen ist in Hessen im Jahr 2016 erneut rückläufig gewesen. Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor.

Demnach wurden den Behörden im vergangenen Jahr 159 Fälle bekannt, acht weniger als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2012 waren noch 298 Patienten gemeldet worden, die sich mit dem Bakterium MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) infiziert hatten.

Laut Ministerium werden Menschen erfasst, bei denen ein Keim direkt im Blut oder in der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit nachgewiesen wurde. Ergebe sich eine Häufung, würden allerdings auch solche Fälle aktenkundig, bei denen ein Mensch nur von dem Keim besiedelt, jedoch nicht erkrankt ist.

Es gebe mehrere Gründe, weshalb eine Infektion womöglich nicht in der Statistik auftauche, heißt es in der Antwort. So müsse zunächst der Verdacht bestehen - und dann noch die Diagnose gelingen. Außerdem sei davon auszugehen, dass es viele "Keimträger" gibt, die nicht erkranken.

In diesem Jahr hatte ein Fall aus Frankfurt für Aufsehen gesorgt. An der dortigen Uniklinik waren multiresistente Bakterien vom Typ Klebsiella pneumoniae bei fünf Patienten nachgewiesen worden. Die Intensivstation musste wegen des gefährlichen Keims, gegen den kein  Medikament hilft, deshalb zwischenzeitlich geschlossen werden.