Gemeinsam für Menschen in Krisengebieten - Wie können Ärztinnen und Ärzte helfen?

Humanitäre Hilfsorganisationen sind auf den Einsatz von Mediziner:innen angewiesen, um medizinische Not- und Katastrophenhilfe in Krisengebieten gewährleisten zu können. esanum gibt einen Überblick, wie Sie als Mediziner:in proaktiv die weltweit angesiedelten Hilfsprojekte unterstützen können.

Diese Organisationen leisten medizinische Hilfe und benötigen Unterstützung

Humanitäre Hilfsorganisationen sind auf den persönlichen Einsatz von Mediziner:innen und ehrenamtlichen Helfer:innen angewiesen. Um medizinische Not- und Katastrophenhilfe in Krisengebieten gewährleisten zu können, bedarf es nicht nur zahlreicher Spenden- und Förderaktionen sondern auch regelmäßigen Engagements von medizinischen Fachkräften in allen Bereichen. esanum gibt einen Überblick, wie Sie als Mediziner:in helfen und proaktiv die humanitären und medizinischen Hilfsprojekte unterstützen können.

Mit Sachspenden & Hilfsgütern helfen

Um die medizinische Versorgung in Krisengebieten sicherstellen zu können, sind humanitäre Hilfsorganisationen auf Geldspenden angewiesen. Darüber hinaus bieten Organisationen wie u.a. humedica, CARE und German Doctors, die Möglichkeit, einer Sach- oder Geschenkspende, die den medizinischen und chirurgischen Krankenhaus- und Sachbedarf für Hygieneartikel im Einsatzgebiet abdecken soll.

Geschenkspenden bieten zusätzlich eine attraktive Alternative zum privaten Schenken. Mit einem Arztkoffer von German Doctors werden Einsatz­ärzt:innen und Patient:innen direkt mit dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern unterstützt. Im Spendenshop von CARE lassen sich vielseitig einsetzbare Grundversorgungs- und Bildungspakete individuell zusammenstellen.

Als Einsatzkraft im Ausland helfen

Neben der materiellen Unterstützung gibt es jederzeit die Möglichkeit, als Mediziner:in persönlich im Auslandseinsatz tätig zu sein. Neben vielen weiteren Hilfsorganisationen bieten folgende einen zielgerichteten Kurzzeit- oder Langzeiteinsatz im Ausland:

Förderer und Notretter werden

Mediziner:innen, die nicht in der Lage sind, ein Auslandseinsatz anzutreten oder medizinische Hilfsgüter zu spenden, steht es jederzeit frei, in Form eines Förderprogramms die medizinischen Versorgungs- und Hilfsprojekte schwerpunktmäßig zu unterstützen. Durch einen regelmäßigen Spendenbetrag wird somit eine schnelle und nachhaltige Hilfe in Notsituationen ermöglicht. Folgende Hilfsorganisationen bieten die Möglichkeit einer Dauerspende oder eines Notretter-/Förderprogramms:

Multiplikator:in in Deutschland werden

Zahlreiche Hilfsorganisationen sind auf Multiplikatoren angewiesen, die auf die weltweit angesiedelten Hilfsprojekte aufmerksam machen. Dabei sind die Möglichkeiten der Kundgebung vielfältig. Ob als Informationsmaterial in Form von Flyern und Plakaten für die eigene Praxis oder informative Beiträge auf der Webseite oder den sozialen Medien, jede Stimme unterstützt dabei, gemeinsam mit Hilfsorganisationen Menschen in Krisengebieten zu helfen.