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MV: Höchste Arzneimittelkosten pro Kopf

Die gesetzlichen Krankenkassen geben für Patienten in Mecklenburg- Vorpommern deutlich mehr für Arzneimittel aus als im Bundesschnitt. Pro Kopf seien im Vorjahr Kosten von 778 Euro entstanden. Das ist Spitze in Deutschland. In Schleswig-Holstein waren es nur 515 Euro.

MV bundesweit mit höchsten Arzneimittelkosten pro Versichertem 

Die gesetzlichen Krankenkassen geben für Patienten in Mecklenburg- Vorpommern deutlich mehr für Arzneimittel aus als im Bundesschnitt. Pro Kopf seien im Vorjahr Kosten von 778 Euro entstanden. Das ist Spitze in Deutschland. In Schleswig-Holstein waren es nur 515 Euro.

Mecklenburg-Vorpommern hat nach Angaben des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) die höchsten Arzneimittelkosten je gesetzlich Versichertem in Deutschland. Pro Kopf seien es im Vorjahr 778 Euro gewesen, teilte der Verband am Donnerstag in Schwerin mit. Insgesamt hätten die niedergelassenen Ärzte im Land Medikamente im Wert von 1,13 Milliarden Euro verschrieben, 5,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Damit wurden in Mecklenburg-Vorpommern pro Versichertem 23 Euro mehr ausgegeben als beim Zweitplatzierten Hamburg, wo der Gesamt wert mit 1,14 Milliarden Euro ähnlich hoch war. Im Vergleich zum Bundesschnitt mit 606 Euro waren es in Mecklenburg-Vorpommern 28 Prozent mehr, im Vergleich zu Schleswig-Holstein mit Kosten von 515 Euro sogar 51 Prozent mehr.

An der Spitze der Medikamentenumsätze stehen laut vdek Arzneimittel für die Behandlung chronischer, entzündlicher Krankheiten wie Rheuma und Schuppenflechte, Krebsmittel, Antidiabetika und Antithrombotische Arzneimittel. An vierter Stelle der umsatzstärksten Medikamente stünden Schmerzmittel. In Mecklenburg-Vorpommern seien im Vorjahr Analgetika für 55,6 Millionen Euro verordnet worden, in Hamburg für   32,4 Millionen. Im Schnitt verordneten die Ärzte 2016 in Mecklenburg- Vorpommern pro Kopf 13 Mal Medikamente, im Bundesschnitt 10,8 Mal.  

Vdek-Chefin Kirsten Jüttner sagte, die hohen Pro-Kopf-Ausgaben seien allein durch eine höhere Krankheitslast nicht erklärbar. "Gemeinsam mit den Ärzten versuchen die gesetzlichen Krankenkassen eine zielgerichtete Arzneimittelberatung durchzuführen." Ziel sei es, wirtschaftlicher zu verordnen. Gerade bei der großen Anzahl älterer Patienten, bleibe die Frage, ob nicht weniger Medikamente verschrieben werden sollten. "Bei vielen Menschen wissen wir, dass sie täglich fünf oder mehr Medikamente einnehmen, die sich in ihren Wechselwirkungen überlagern und zum Beispiel zu Stürzen führen können", sagte Jüttner.