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nab-Paclitaxel und Paclitaxel bei HER2-negativem Brustkrebs

Neoadjuvante Effekte bei Komplettremission identisch für nab-Paclitaxel und Paclitaxel Kürzlich zeigte die GeparSepto-Studie, dass eine neoadjuvante nab-Paclitaxel-Therapie bei Patienten mit HER2-negativem Hochrisiko-Brustkrebs zu deutlich höheren Komplettremissionsraten (pCR) führt, als unter Paclitaxel-Therapie.

Neoadjuvante Effekte bei Komplettremission identisch für nab-Paclitaxel und Paclitaxel

Kürzlich zeigte die GeparSepto-Studie, dass eine neoadjuvante nab-Paclitaxel-Therapie bei Patienten mit HER2-negativem Hochrisiko-Brustkrebs zu deutlich höheren Komplettremissionsraten (pCR) führt, als unter Paclitaxel-Therapie. Diese Ergebnisse konnten durch die ETNA-Studie allerdings nicht bestätigt werden. Entsprechende Daten wurden während einer mündlichen Sitzung auf der ASCO-Jahrestagung vorgestellt.

Ein neoadjuvantes Chemotherapie-Regime mit Anthrazyklinen und Taxanen erbrachte doppelte Remissionsraten, wenn die Taxane nach der Anthrazyklin-Kombination zugegeben wurden. Eine umgekehrte Reihenfolge reduzierte die Aktivität nicht.

Nab-Paclitaxel ist ein Albumin-gebundener Nanopartikel von Paclitaxel, der eine sichere Infusion ohne Prämedikation erlaubt. Die kürzlich veröffentlichte GeparSepto-Studie zeigte eine signifikant höhere Rate von pCR für die neoadjuvante Therapie mit nab-Paclitaxel im Vergleich zur alleinigen Paclitaxelgabe. Die Studie ergab eine pCR von 38% in der nab-Paclitaxel-Gruppe im Vergleich zu 29% in dem mit Paclitaxel behandelten Arm.

Die ETNA-Studie wurde auch entwickelt, um Paclitaxel und nab-Paclitaxel im neoadjuvante Therapieeinsatz bei Frauen mit HER2-negativem, operablen oder lokal fortgeschrittenem einseitigen Brustkrebs zu vergleichen.

“Wir randomisierten 695 Patienten, die Paclitaxel erhielten (90 mg / m2, n = 349 Patienten) oder nab-Paclitaxel (125 mg / m2, n = 346 Patienten)”, erklärte Dr. Luca Gianni (San Raffaele Scientific Institute, Mailand).

Die beiden Medikamente wurden in 4 Zyklen verabreicht, davon erfolgte die Medikamentengabe in den Wochen 1, 2 und 3, gefolgt von je einer Woche Pause. Danach erfolgte eine 4-Zyklen-Anthracyclin-Therapie je nach individueller therapeutischer Entscheidung.

Nach der Operation erhielten Patienten mit Hormonrezeptor-positiven Tumoren eine endokrine Therapie. Der primäre Endpunkt der Studie war der Anteil von pCRs (Komplettremissionen).

Der primäre Endpunkt, der eine 10% ige Verbesserung der pCR (Abwesenheit von invasiven Zellen in der Brust und Knoten) vorsah, wurde nicht erreicht. Die Patienten im nab-Paclitaxel-Arm hatte eine pCR-Rate von 22,5% im Vergleich zu 18,6% im Paclitaxel-Arm (ein Unterschied, der nicht als signifikant angesehen werden kann).

Eine Subgruppen-Analyse (Luminal-B-Karzinom, dreifach negativer Tumortyp, lokal fortgeschrittener Tumor, nicht-lokal fortgeschrittener Tumor, Alter) zeigten ebenfalls keine signifikanten Unterschiede zwischen Paclitaxel und nab-Paclitaxel. In einer multivariaten Analyse war der einzige Faktor, der statistisch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von pCR assoziiert war wie erwartet der Tumorsubtyp Dreifach-negativer Tumor, der eher die Komplettremission (pCR) erreichte, als das Luminal-B-Karzinom.

Bei der ETNA-Studie unterschied sich die zeitliche Gabe von Taxanen und die Paclitaxeldosis von der in der GeparSepto-Studie: wöchentlich für 3 Wochen alle 4 Wochen im Vergleich zu einer kontinuierlichen Gabe und 90 mg/m2 im Vergleich zu 80 mg/m2“, bemerkte Dr. Gianni in der Diskussion der möglichen Ursachen für die unterschiedlichen Ergebnisse. “Es gibt auch Unterschiede in der Studienpopulation, der Tumorbiologie und der Heterogenität, die in einer Beurteilung der pCR berücksichtigt werden müssen”, so Dr. Stephen Chia (British Columbia Cancer Agency in Vancouver).