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Nach Bluttat in Ärztezentrum: Ermittler vermuten beruflichen Streit

Ging es bei dem tödlichen Streit zwischen zwei Ärzten in Marburg um Geld? Einen Tag nach der Bluttat vermutet die Staatsanwaltschaft einen beruflichen Hintergrund und bringt weitere Details ans Licht.

Ging es bei dem tödlichen Streit zwischen zwei Ärzten in Marburg um Geld?

Einen Tag nach der Bluttat vermutet die Staatsanwaltschaft einen beruflichen Hintergrund und bringt weitere Details ans Licht. Danach soll der 53 Jahre alte Mediziner seinen 67 Jahre alten Kollegen und anschließend sich selbst erschossen haben, weil er sich mit ihm über die Fortführung der gemeinsamen Praxis uneins gewesen war. “Das ist ein mögliches Motiv”, sagte Staatsanwalt Christian Hartwig in Marburg.

Die beiden Mediziner waren laut Staatsanwaltschaft Teilhaber des radiologischen Diagnostikzentrums. Nach Informationen des Privatsenders Hit Radio FFH in Bad Vilbel wollte der ältere Radiologe bereits im Januar im benachbarten Stadtallendorf eine Praxis eröffnen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte dies zunächst nicht. Wie aus gut informierten Kreisen zu vernehmen war, geht es bei vergleichbaren Praxisauflösungen in der Regel um hohe Summen.

Zudem wurde bekannt, dass der 53-Jährige die gefundene Tatwaffe legal besaß. Die Pistole sei nach ersten Erkenntnissen auf den Sportschützen eingetragen gewesen. Wie viele Schüsse aus der Waffe abgegeben wurden, war weiterhin unklar. Das soll unter anderem eine Obduktion klären, deren Ergebnis erst für Anfang kommender Woche erwartet wird.

Die Angestellten des Ärztezentrums unweit des Hauptbahnhofs waren erst durch die Schüsse auf den Streit in einem der Büros aufmerksam geworden. Es habe vorher nichts auf eine mögliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Medizinern hingedeutet, sagten sie laut Staatsanwaltschaft. Der Bahnhofsvorplatz war am Donnerstag zunächst komplett abgesperrt worden, weil die Polizei von einer Schießerei in dem Haus ausgegangen war.

Update:

Nach der Bluttat in einer Marburger Arztpraxis werden die Leichen der beiden Mediziner obduziert. Die ersten Ergebnisse sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft frühestens Dienstagnachmittag vorliegen. Mittlerweile seien zudem weitere Zeugen befragt worden, berichtete ein Sprecher am Montag. Demnach habe es zwischen den Männern seit geraumer Zeit Uneinigkeit darüber gegeben, wie es mit der gemeinsamen Praxis weitergehen solle. Nach den bisherigen Ermittlungen soll am Donnerstag ein 53 Jahre alte Mediziner seinen 67 Jahre alten Kollegen und anschließend sich selbst erschossen haben, weil er sich mit ihm über die Fortführung der gemeinsamen Praxis uneins gewesen war.

Medienberichten zufolge wollte der ältere Arzt bereits im Januar in Stadtallendorf eine Praxis eröffnen. Das sei die derzeitige Annahme, die sich auf Zeugenaussagen stütze, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter.