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Neue Pläne für großes Herzzentrum in Berlin

Ein Berliner Vorzeigeprojekt schien vor dem Aus: Kurz vor Weihnachten hieß es, die Pläne für das lange geplante gemeinsame Herzzentrum von Charité und Deutschem Herzzentrum Berlin seien gescheitert. Jetzt gibt es eine Wende.

Doch noch Einigung für neues Herzzentrum erziehlt

Ein Berliner Vorzeigeprojekt schien vor dem Aus: Kurz vor Weihnachten hieß es, die Pläne für das lange geplante gemeinsame Herzzentrum von Charité und Deutschem Herzzentrum Berlin seien gescheitert. Jetzt gibt es eine Wende.

Für Herzkranke soll es auch international eine Top-Adresse werden: Die Berliner Universitätsklinik Charité und das Deutsche Herzzentrum Berlin haben sich nach zuletzt schwierigen Verhandlungen doch noch auf die Gründung eines großen gemeinsamen Zentrums für Herzmedizin geeinigt. Dies gaben die Spitzen beider Einrichtungen sowie Berlins Regierungschef und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) am Mittwoch bekannt. Noch im Dezember hatte es überraschend geheißen, die Pläne für das Universitäre Herzzentrum Berlin (UHZB) würden nicht weiterverfolgt. Begründet wurde das damit, dass sich beide Seiten bei der Gesellschafterstruktur uneinig seien.

Nur wenige Wochen später scheinen die Streitpunkte geklärt. "Wir sind bestrebt, noch 2018 die Gründung der GmbH zu vollziehen", sagte Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl. Der Prozess sei jetzt unumkehrbar. Nach Darstellung der Beteiligten haben Gespräche mit Müller und Wissenschafts-Staatssekretär Steffen Krach (SPD) den Durchbruch gebracht. Müller sprach mit Blick auf Ende Dezember von einer Phase, in der es in Finanzfragen schwierig geworden sei. Eine Hürde sei die Frage der "Governance" gewesen, formulierte Einhäupl es im Fachjargon.

Es ging offenbar darum, welcher der beiden Partner das letzte Wort in wichtigen unternehmenspolitischen Entscheidungen hat. Die Charité behält dabei nun das Oberwasser. Wenn beide Partner in wissenschaftlicher, klinischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht zu einer Einheit werden, bekommt die Uniklinik die strategische Führung mit einem Anteil von 51 Prozent - das Herzzentrum werde zu einer universitären Einrichtung, so Einhäupl. Die Charité kann damit künftig mit der bisherigen Domäne des Deutschen Herzzentrums, der Herzchirurgie, punkten.

Von den künftig höheren Fallzahlen und der fachübergreifenden Zusammenarbeit der Mediziner sollen die Patienten profitieren. Die Zahl der herzmedizinischen Betten soll von aktuell gemeinsam rund 400 auf mehr als 500 anwachsen. Teil der Pläne ist ein Neubau auf dem Charité-Campus Virchow-Klinikum, für den mit Kosten von etwa 300 Millionen Euro gerechnet wird - davon rund 110 Millionen für den ersten von zwei Bauabschnitten. Dabei sollen 90 Millionen vom Land Berlin, dem Träger der Charité, und 20 Millionen vom Deutschen Herzzentrum kommen. Wann genau der Neubau fertig sein soll, steht noch nicht fest - es geht wohl um bis zu zehn Jahre.

Die kardiologischen Abteilungen der Charité an den Standorten in Steglitz und in Mitte sollen dennoch erhalten bleiben. Daneben werde auch die Zusammenarbeit mit dem landeseigenen Klinikkonzern Vivantes vertieft, kündigte Müller an. Beobachter hatten befürchtet, die Fusion gehe zu Lasten von Vivantes. Schwer abzuschätzen ist derzeit, welche Folgen die Gründung des großen Zentrums für die Herzmedizin an kleineren Kliniken in der Region haben wird.