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Neuer DGPPN-Leitfaden für die berufliche Wiedereingliederung von psychisch Erkrankten

Interview mit Prof. Katarina Stengler, Leiterin des DGPPN-Referates “Rehabilitation und Teilhabe”, über Inhalte des Teilhabekompasses und Schwierigkeiten der Rückkehr in das Arbeitsleben.

Schwere psychische Erkrankungen sind für Patienten häufig damit verbunden, zumindest temporär aus dem Arbeitsleben auszuscheiden – bei einer stationären Behandlung ist dieser Schritt fast unvermeidlich. Andererseits zeigt sich in der psychiatrischen Medizin, dass eine berufliche Tätigkeit auch gesellschaftlichen Halt gibt, indem sie beispielsweise den Alltag strukturiert und Selbstbewusstsein vermittelt. Die möglichst schnelle Wiedereingliederung eines psychisch erkrankten Patienten ist deshalb Ziel einer Therapie.

“Wir brauchen in den Unternehmen eine höhere Akzeptanz dafür, dass Arbeitnehmer zum Psychiater oder Psychotherapeuten gehen”, fordert Prof. Katarina Stengler, Leiterin des DGPPN-Referates “Rehabilitation und Teilhabe” und Leiterin der Psychiatrischen Institutsambulanz und Ambulanz für Zwangserkrankungen am Universitätsklinikum Leipzig, bei der Vorstellung des DGPPN-Teilhabekompasses. Zu oft herrschten in Unternehmen Vorbehalte, die die Rückkehr eines Mitarbeiters an den Arbeitsplatz erschweren würden.

Ziel des Handbuchs im Taschenformat sei es dabei zu helfen, die berufliche Integration psychisch erkrankter Menschen gleich zu Beginn der Behandlung zu initiieren. Der Teilhabekompass richtet sich an alle Ärzte und Therapeuten, die erwachsene Menschen mit – insbesondere schweren – psychischen Erkrankungen behandeln. Er bietet einen Überblick über regelfinanzierte Leistungsanbieter und Maßnahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Deutschland nach dem 9. Sozialgesetzbuch (SGB IX). Zusätzlich stellt der Teilhabekompass ausgewählte Pilotprojekte vor.