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Notfallmediziner diskutieren Terrorgefahr

Einen großen Anschlag gab es in Deutschland noch nicht, aber die Gefahr ist groß. Notfallmediziner diskutieren, wie sie damit umgehen.

Rund 350 Experten aus der Notfallmedizin diskutieren ab Freitag in Leipzig über neue Herausforderungen, die sich durch die Gefahr von Terroranschlägen ergeben. “Notfallmediziner haben es zum Beispiel nach einem Bombenanschlag mit einer ganz anderen Art von Verletzungen zu tun als im Alltag”, sagte Prof. André Gries, Leiter der Zentralen Notaufnahme der Uniklinik Leipzig. Auch Schuss- oder Stichverletzungen seien normalerweise eher selten. Dies erfordere auch eine andere Ausstattung von Rettungswagen. Zudem müssten Einsatztaktiken der besonderen Gefahr von Folgeanschlägen nach einem Erstanschlag angepasst werden.

Gries nannte als ein Beispiel für Schädigungen, die etwa bei Bombenanschlägen beobachtet werden, Verletzungen von Blutgefäßen. “Wenn zum Beispiel Arterien verletzt werden, entstehen stark blutende Wunden.” Um Blutungen zu stoppen, würde in der Regel ein Druckverband angelegt. “Das dauert aber bei einem Anschlag zu lange, deshalb kommen dann zum Beispiel Tourniquets zum Einsatz, mit denen die Wunden schnell abgebunden werden.” Diese müssten zur Ausstattung von Rettungsfahrzeugen gehören. Tourniquets sind Abbindesysteme, die Blutdruckmanschetten ähneln.

Bei dem dreitägigen Symposium stehen aber auch andere Themen auf der Tagesordnung. Dazu zählen etwa die Notfallversorgung von Schwerverletzten, die Behandlung psychiatrischer Notfälle oder der Umgang mit Drogenabhängigen. Parallel zu Vorträgen werden den Teilnehmern auch Workshops mit praktischen Übungen angeboten.