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Onkologen sehen schwere Mängel bei Betreuung von Patienten

Die Diagnose Krebs ist für jeden ein unvorstellbar großer Schock

Doch wenn der Schock verdaut ist, brauchen die Betroffenen Hilfe. Nicht nur auf der rein medizinischen Ebene, es geht auch um psychologische und soziale Unterstützung.

Ärzte und Selbsthilfegruppen haben gravierende Mängel bei der psychosozialen Betreuung von Krebspatienten in Mecklenburg-Vorpommern beklagt. Derzeit gebe es Krebsberatungsstellen mit Fachpersonal nur in Rostock, Greifswald und Pasewalk, sagte Ernst Klar, Vorsitzender der Krebsgesellschaft, am Mittwoch vor einer Krebskonferenz für Patienten, Angehörige und Selbsthilfegruppen am Samstag in Rostock.

Es gebe jedoch einen landesweiten Bedarf von sieben Beratungsstellen. "Dann wären wir ausreichend ausgestattet." Dazu gehöre aber auch das notwendige Personal. Klar schätzte hier den Bedarf auf rund 50 Fachkräfte. Landesweit erkranken jährlich in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt rund 11.000 Menschen an Krebs. Etwa zwei Drittel von ihnen hätten Bedarf an psychosozialer Betreuung, sagte Klar.

Wegen der prekären Beratungssituation seien derzeit vor allem die Selbsthilfegruppen Anlaufstellen, die die Betroffenen mit Informationen versorgen könnten, sagte Sabine Kirton von der Frauenselbsthilfe nach Krebs. Die Erkrankten müssten oft zunächst aufgefangen werden. "Die Diagnose ist wie der Einschlag einer Atombombe, nur auf einem Quadratmeter." Es sei ein großer Vorteil für die Ratsuchenden in den Selbsthilfegruppen, dass sie auf Betroffene treffen. "Wir sind Experten - aus eigener Erfahrung", sagte Kirton.

Für Jacqueline Boulanger von der Rostocker Selbsthilfegruppe "Gemeinsam mehr Mut - Wege bei Krebs" ist auch die Beratung nach der Diagnose, aber vor der Medikamentierung und einer Operation von großer Bedeutung. Dabei gehe es auch um die Aktivierung körpereigener Kräfte und Ressourcen. Allerdings sei ein Großteil der Ärzteschaft noch völlig überfordert, wenn es um die Integration der Komplementärmedizin in den medizinischen Alltag geht.

Zu der "Offenen Krebskonferenz" am Samstag werden rund 600 Besucher erwartet. In verschiedenen Foren wird über die unterschiedlichsten Tumorarten und deren Behandlung informiert.