Petra-Maria Schumm-Draeger übernimmt DGIM-Vorsitz

Die Endokrinologin mit Schwerpunkt Diabetologie ist am Klinikum München-Bogenhausen tätig. Sie löst Professor Gerd Hasenfuß aus Göttingen ab. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM

Die Endokrinologin mit Schwerpunkt Diabetologie ist am Klinikum München-Bogenhausen tätig. Sie löst Professor Gerd Hasenfuß aus Göttingen ab.

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) zählt aktuell mehr als 24.000 Mitglieder und ist damit eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland und Europa.  Neue Vorsitzende für das Jahr 2016/2017 ist die Professorin Petra-Maria Schumm-Draeger. Die Endokrinologin mit Schwerpunkt Diabetologie vom Klinikum München-Bogenhausen löst damit Professor Gerd Hasenfuß aus Göttingen ab. Einer ihrer fachlichen Schwerpunkte liegt in der Behandlung von Diabetes mellitus, Gefäßerkrankungen und den daraus resultierenden chronischen Wunden.

Schumm-Draeger leitet die Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Angiologie des Klinikums Bogenhausen in München. Medizin studierte sie in Frankfurt am Main, wo sie auch ihre Facharztausbildung abschloss, habilitierte und am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität 1993 eine Stelle als Leitende Oberärztin antrat – an der Medizinischen Klinik I, Schwerpunkt Endokrinologie, Diabetes, Stoffwechsel und Angiologie. Seit 2002 am Klinikum Bogenhausen, leitet sie dort die Arbeitsgruppe “Grundlagen und Klinische Forschung” zur experimentellen und klinischen Endokrinologie, Diabetologie sowie Angiologie.

Als Vorsitzende der DGIM gestaltet Petra-Maria Schumm-Draeger auch das Programm des 123. Internistenkongresses im Jahr 2017. Das von ihr gewählte Leitthema “Versorgung der Zukunft: Patientenorientiert, integriert und ökonomisch zugleich” bildet den inhaltlichen Kern der kommenden Jahrestagung. “Wir müssen uns mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit eine werteorientierte, individualisierte und fürsorgliche Medizin in unserem Gesundheitssystem zukünftig sichergestellt und bewahrt werden kann – sehr wohl auch unter angemessener Berücksichtigung ökonomischer Aspekte”, sagt Professor Schumm-Draeger. “Oberste Priorität ist aber, dass der kranke Mensch, der Patient, im Mittelpunkt steht.”

Dem neuen DGIM-Vorstand 2016/2017 gehört neben Schumm-Draeger ihr Vorgänger im Amt an: Professor Gerd Hasenfuß ist nun 1. stellvertretender Vorsitzender. Professor Cornel Sieber aus Nürnberg übernimmt das Amt des 2. stellvertretenden Vorsitzenden. Zum 3. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Professor Claus Franz Vogelmeier, Marburg, neu in den Vorstand gewählt. Generalsekretär der DGIM bleibt Professor Ulrich R. Fölsch aus Kiel.

Text: vt

Foto: DGIM/Andreas Henn

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