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Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

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Prävention durch Schock: App soll vor Hautkrebs schützen

Der schwarze Hautkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Erwachsenen. Etwa 3.500 Patienten versterben allein in Deutschland jedes Jahr, bei rasant steigender Tendenz. Der wichtigste Risikofaktor für das maligne Melanom ist die UV-Schädigung der Haut durch zu geringen Sonnenschutz und Solarien.

Mehr Aufklärung für Solarium- und Sonnenfans

Der schwarze Hautkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Erwachsenen. Etwa 3.500 Patienten versterben allein in Deutschland jedes Jahr, bei rasant steigender Tendenz. Der wichtigste Risikofaktor für das maligne Melanom ist die UV-Schädigung der Haut durch zu geringen Sonnenschutz und Solarien.

"Meine letzte Melanompatientin war 24 und hinterlässt einen dreijährigen Sohn", sagt Titus Brinker (26), Assistenzarzt der Hautklinik des UK Essen. Brinker beschloss, etwas zu unternehmen: Er erfand die Sunface App, um möglichst viele Menschen vor einer tödlich verlaufenden Hautkrebserkrankung zu schützen. Nun gibt es die App kostenlos für iPhones.

Titus Brinker: "Studien belegen, dass eine Hauptmotivation für ungesundes Bräunen das Steigern der eigenen Attraktivität ist. Die neue Sunface App zeigt die mittel- und langfristige Realität am eigenen Gesicht." Wer Sunface lädt, kann zunächst ein Selfie schießen, dann seinen Hauttyp wählen, um anschließend das eigene Gesicht in der Zukunft sehen - 5 bis 25 Jahre älter. Dabei unterscheidet die App nach Verhalten: a. Täglicher Sonnenschutz, b. Kein Sonnenschutz und c. wöchentlicher Solariumsbesuch. Das 3D-animierte Selfie reagiert auf Berührung, bewegt sich und verfügt über animierte Effekte. Gleichzeitig berechnet die App, wie stark sich – je nach Verhalten – die Wahrscheinlichkeit erhöht, Hautkrebs zu bekommen. Sie erklärt dem Nutzer, wie er Krebs und seine Vorstufen frühzeitig an der eigenen Haut erkennen kann. Außerdem gibt die App Empfehlungen für richtigen Sonnenschutz und ermöglicht über soziale Kanäle das Teilen des animierten Selfies als Video oder Bild.

Jeder Hautkrebs ist heilbar, wenn frühzeitig erkannt

Klinikdirektor und renommierter Melanomexperte, Prof. Dirk Schadendorf, unterstützte Brinker bei seiner Idee: "UV-Schutz statt Solarien sind das Rezept für schöne und gesunde Haut. Durch die Integration von Leitlinienempfehlungen für den Nutzer hat Sunface das Potential, wichtiger Bestandteil einer nationalen Präventionsstrategie zu werden." Auch Personaloberarzt PD Dr. Joachim Klode meint: "Jeder Hautkrebs ist heilbar, wenn er frühzeitig vom Patienten erkannt wird. Sunface zeigt seinem Nutzer wie er Hautkrebs an der eigenen Haut entdecken kann. Über das Tool Smartphone kann eine breite Zielgruppe erreicht werden."

Brinker: "Die Hautklinik macht vor, wie Nachwuchs- und Innovationsförderung aussieht: Nur durch den frühen Vertrauensvorschuss von sowohl Personaloberarzt als auch Klinikdirektor war mir die Realisierung der Sunface App möglich. Dafür bin ich sehr dankbar."

Auch Prof. Dr. Sven Schneider, Studienleiter der SUN Study 2012 an der Universität Heidelberg, äußerte sich als national renommierter Experte: "Mehr als 60 Prozent der Solariennutzer wurden nie über gesundheitliche Risiken aufgeklärt. Die Mehrzahl der Nutzer gibt an, dass sie das Solarium besuchen, um ihre Attraktivität zu steigern. Aus meiner Sicht ist die Sunface App deswegen so vielversprechend, weil sie diese Aspekte zielgruppengerecht und innovativ verbindet."