esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Robert Koch-Institut sieht keinen Rückgang bei HIV-Neuinfektionen

“Kondome schützen”: Seit Jahren fließt viel Geld in Kampagnen gegen HIV. Auch Medizin ist heute verfügbar. Beim Kampf gegen HIV zeichnet sich in Deutschland aber noch kein Durchbruch ab. Etwa 3200 Menschen haben sich nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr neu mit HIV angesteckt.

“Kondome schützen”: Seit Jahren fließt viel Geld in Kampagnen gegen HIV. Auch Medizin ist heute verfügbar. Beim Kampf gegen HIV zeichnet sich in Deutschland aber noch kein Durchbruch ab.

Etwa 3200 Menschen haben sich nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr neu mit HIV angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zu den Vorjahren konstant, wie das RKI am Montag in Berlin mitteilte. Im Vergleich zu anderen Ländern sei das zwar eine positive Nachricht, erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler. Die Zahlen zeigten aber, dass bei der Vorbeugung nicht nachgelassen werden dürfe.

“Die Empfehlung, Kondome zu verwenden, bleibt Grundpfeiler der HIV-Prävention und hat nichts an Aktualität verloren”, hieß es vom RKI. Die Experten sehen HIV und Aids weiter als “Gesundheitsrisiko in Deutschland”.

Am stärksten betroffen seien Männer, die Sex mit Männern haben – in dieser Gruppe steckten sich geschätzt 2200 Menschen neu an. Diese Zahl gehe seit einigen Jahren aber leicht zurück. Die übrigen Ansteckungen kämen zustande bei heterosexuellem Sex (750 Fälle) und durch verunreinigte Nadeln beim Drogenkonsum (250), so das RKI.

Ende 2015 lebten den Schätzungen zufolge rund 84 700 Menschen mit HIV in Deutschland, davon 12 600 ohne es zu wissen. Angesichts dieser Zahl müssten die Hürden, sich auf HIV testen zu lassen, abgebaut werden, bilanzieren die Experten. Das Virus drohe ansonsten unabsichtlich weitergegeben zu werden.

Zudem wird angenommen, dass knapp 11 000 Menschen von ihrer Infektion wissen, aber keine Medikamente nehmen, um das Virus im Körper zurückzudrängen. Offenbar gebe es Zugangsbarrieren, die ausgeräumt werden müssten, teilte das RKI mit.

Die Schätzungen anhand von Modellrechnungen zu neuen Infektionen sind nicht zu verwechseln mit der Zahl der Neudiagnosen, bei denen HIV tatsächlich festgestellt wird. Das passiert in der Regel später, da HIV über viele Jahre keine auffälligen Beschwerden verursacht. Das Humane Immunschwächevirus (HIV) ist die Ursache für die Immunschwächekrankheit Aids.