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Starker Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Demenz?

Laut einer Meta-Analyse der American Heart Association steht Bluthochdruck unter dem Verdacht neurodegenerative Erkrankungen zu begünstigen. Der Deutschen Hochdruckliga zufolge leiden 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland unter Bluthochdruck, das ist fast jeder dritte Bundesbürger.

Laut einer Meta-Analyse der American Heart Association steht Bluthochdruck unter dem Verdacht neurodegenerative Erkrankungen zu begünstigen.

Der Deutschen Hochdruckliga zufolge leiden 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland unter Bluthochdruck, das ist fast jeder dritte Bundesbürger. Die ansteigenden Prävalenzen des Bluthochdrucks, auch Hypertonie genannt, sind auf zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung – gerade hinsichtlich des Salz- und Fettgehalts – sowie auf den übermäßigen Konsum von Alkohol und Tabakwaren zurückzuführen. Im Zuge dieser Gefäßerkrankung erzeugt das Blut bei jedem Herzschlag einen zu hohen Druck, der sich entsprechend auf die Gefäße auswirkt. Bluthochdruck ist oftmals ursächlich für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, was im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Ab einem Wert von 140 / 90 mm Hg ist die Rede von Hypertonie.

Bluthochdruck beeinträchtigt Struktur und Funktion der zerebralen Blutgefäße

Die American Heart Association hat am Montag bekannt gegeben, dass ein starker Zusammenhang zwischen Hypertonie und dem Risiko für neurodegenerative Erkrankungen, wie Alzheimer, besteht. Der Bluthochdruck störe Struktur und Funktion der zerebralen Blutgefäße; im Konkreten ist also die Blut-Hirn-Schranke betroffen. Im Zuge dessen würde ein Teil der weißen Substanz im Gehirn beschädigt werden, wodurch die Entstehung von Demenz und darunter auch Alzheimer begünstigt wird. Die Wissenschaftler heben besonders hervor, dass Menschen mit Hypertonie im mittleren Alter erst einige Jahre später Veränderungen in der Hirnfunktion aufwiesen. Hier setzen die Effekte also zeitverzögert ein, deshalb ist es schwierig, eine Blutdrucktherapie zur Prävention von Demenz zu verordnen.

Das Forscherteam relativiert die Ergebnisse allerdings, mit dem Verweis darauf, dass es sich hierbei nur um eine Meta-Analyse handele, aus der man keine kausalen Schlüsse ziehen könne. “Wir benötigen randomisierte Kontrollstudien, die Ursache und Wirkung dokumentieren, sodass wir feststellen können, ob eine Blutdrucktherapie das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen reduzieren kann”, heißt es von den Forschern im Schlusswort. Nichtsdestotrotz empfehlen Experten ungesunde Lebensgewohnheiten zu überdenken.

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