Statistik der Bundesärztekammer: Allgemeiner Anstieg berufstätiger Ärztinnen und Ärzte

Die Bundesärztekammer hat die Ärztestatistik für das Jahr 2019 vorgelegt. Viele der veröffentlichten Zahlen machen Mut.

Über 400.000 berufstätige ÄrztInnen

Die Bundesärztekammer hat die Ärztestatistik für das Jahr 2019 vorgelegt. Viele der veröffentlichten Zahlen machen Mut: So gibt es im Allgemeinen immer mehr ÄrztInnen, über 75 Prozent von ihnen sind berufstätig. Auch in Praxen ist konstant ein massiver Zuwachs zu verzeichnen. Es gibt aber auch stagnierende Zahlen.

Bundesweit zeichnet sich ein Aufwärtstrend hinsichtlich vieler Aspekte des Arztberufs ab. Das geht aus der Ärztestatistik der Bundesärztekammer für das Jahr 2019 hervor. So stieg die allgemeine Zahl an registrierten ÄrztInnen im Vergleich zum Vorjahr um über 10.000 auf 525.745. Aus den Zahlen ist auch abzulesen, dass immer mehr registrierte ÄrztInnen berufstätig sind. Bei einem lediglich geringen Anstieg an MedizinerInnen ohne ärztliche Tätigkeit (388 mehr als im Vorjahr) ist die Zahl berufstätiger ÄrztInnen von 392.402 auf 402.119 angewachsen. Knapp 48 Prozent der berufstätigen ÄrztInnen sind weiblich. Bundesweit kommen auf eine Ärztin / einen Arzt 206,5 EinwohnerInnen - der Statistik zufolge ein historisches Tief.

Ein besonders konstanter Aufschwung zeichnet sich im Bereich der im ambulanten Bereich eingestellten ÄrztInnen ab. Nach Stand von 2019 wurden in deutschen Praxen über 43.500 MedizinerInnen angestellt. Verglichen mit den Zahlen von 1997 (erstmalige graphische Darstellung) entspricht das einem mehr als sechsfachen Anstieg. 

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Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer

Mehr berufstätige ÄrztInnen aus dem Ausland, kein Anstieg unter junger Ärzteschaft

Ein weiterer signifikanter Anstieg ist zudem im Hinblick auf die in Deutschland berufstätigen ausländischen ÄrztInnen zu erkennen. Im Jahr 2019 lag die Zahl mit 52.361 auf einem neuen Rekordwert. Etwa 10.000 ÄrztInnen in dieser Kategorie kommen dabei aus dem arabischen Raum. Jeweils 5.000 Stellen entfallen laut Statistik der Bundesärztekammer auf ÄrztInnen aus Russland, Rumänien und Syrien. Zudem stammen jeweils 3.000 MedizinerInnen aus dem Nachbarland Österreich und aus Griechenland.

Wenig neue Ergebnisse gibt es hingegen im Hinblick auf die junge Ärzteschaft. Der Anteil unter 35-jähriger ÄrztInnen an allen berufstätigen ÄrztInnen lag 2019 bei 18.9 Prozent. Dabei bewegt sich Deutschland in etwa auf dem Niveau der drei Vorjahre. Im Jahr 1995 (erstmalige grahische Darstellung) lag der Anteil der unter 35-jährigen ÄrztInnen bei fast 25 Prozent.

Referenz: Ärztestatistik 2019 der Bundesärztekammer

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