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Studie zeigt: "Hochmut kommt vor dem Fall" stimmt nicht

Wissenschaftler aus Großbritannien haben herausgefunden, dass über 60-Jährige ein geringeres Sturzrisiko haben, wenn sie stolz sind.

Stolz verringert das Sturzrisiko um 19 Prozent

Wissenschaftler aus Großbritannien haben herausgefunden, dass über 60-Jährige ein geringeres Sturzrisiko haben, wenn sie stolz sind. 

Laut Gillespie LD et al. (2003) stürzen etwa 30 Prozent der über 65-jährigen Frauen und Männer einmal im Jahr. Im hohen Alter kann sogar schon ein kleiner Sturz verheerende Konsequenzen nach sich ziehen. Diese reichen von Abschürfungen, Prellungen, Knochenbrüchen bis hin zur Bewusstlosigkeit. 

Den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge führen Stürze die Statistik der schwerwiegendsten Verletzungen bei über 65-Jährigen an. Die Einnahme von Medikamenten, langes Sitzen und ein beeinträchtigtes Sehvermögen begünstigen das Fallen. Neben diesen physischen Risikofaktoren spielen auch psychologische Parameter eine entscheidende Rolle. Studien haben herausgefunden, dass Faktoren, wie die Angst vor dem Fallen, Depressionen und ein schwaches Selbstvertrauen, die Tendenz zu fallen erhöhen. Daran anknüpfend haben nun Wissenschaftler aus Großbritannien einen weiteren Faktor erforscht. Im Rahmen ihrer Studie untersuchten sie, inwiefern Stolz, das Risiko zu stürzen, beeinflusst. Im Zuge dessen gaben die Studienteilnehmer an, wie stolz sie in den letzten zwei Jahren und während des 30-tägigen Beobachtungszeitraumes waren.

Insgesamt umfasste der Probandenpool 6.400 Teilnehmer im Alter von über 60 Jahren, etwa 5.000 konnten am Follow-up teilnehmen. Von den Probanden gaben 25,9 Prozent an "sehr stolz" zu sein, 32,6 Prozent konnten von sich behaupten "ziemlich viel" Stolz zu haben, während 24,3 Prozent mit "moderatem", zwölf Prozent mit "ein bisschen" und fünf Prozent mit "keinem" Stolz antworteten. Die Studienergebnisse zeigen, dass Teilnehmer, die ihren Stolz im oberen Bereich einordneten, ein geringeres Sturzrisiko hatten. Das Risiko zu fallen, verringerte sich um 19 Prozent, wenn in den letzten zwei Jahren von "sehr viel" und "ziemlich viel" Stolz die Rede war. Diese Ergebnisse blieben auch, nachdem die Forscher Störvariablen überprüften, konsistent. Die Studienergebnisse stellen das Sprichwort "Hochmut kommt vor dem Fall" in den Schatten. Vielmehr legt die kürzlich veröffentlichte Forschungsarbeit nahe, dass das Sturzrisiko durch viel Stolz verringert wird.