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Symposium zur Zukunft der Prostatakrebs-Therapie

Individualisierte Therapie: Tumor behandeln oder beobachten?

Fast 64.000 Männer erkranken jährlich in Deutschland an Prostatakrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Männern hierzulande. Neue Wege in der Diagnose und Therapie von Prostatakrebs sollen am 14. und 15. Juli 2017 auf dem 7. Langendorff Symposium präsentiert werden.

Das Symposium wird von der Klinik für Strahlenheilkunde und der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg ausgerichtet. Die beiden Fachabteilungen des Universitätsklinikums belegen eine Spitzenposition in der Behandlung des Prostatakarzinoms. Schwerpunkte der Tagung sind Weiterentwicklungen in den Bereichen Bildgebung, Epigenetik, Immunologie, Chirurgie, Robotik, Hormonbehandlung und Strahlentherapie.

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg konnten auf diesen Forschungsgebieten wesentliche neue Erkenntnisse beitragen und möchten diese mit national und international renommierten Wissenschaftlern, unter anderem aus dem Memorial Sloan Kettering Cancer Center (New York City, USA), dem Universitätsspital Zürich (Schweiz) sowie dem Massachusetts General Hospital (Harvard University, Boston, USA) diskutieren. Außerdem werden die Experten neue Möglichkeiten der individualisierten Therapie erörtern sowie die Frage behandeln, wann es sinnvoll ist, den Tumor zunächst nicht zu behandeln.

"Durch die enormen Fortschritte der letzten Jahre können wir schon heute viel mehr Betroffene heilen als noch vor einigen Jahren. Dieser positive Trend setzt sich weiter fort", freut sich Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde. Sie leitet das 7. Langendorff Symposiums gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Wetterauer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie.

Ein großes Ziel, mit dem sich die Experten auf dem Kongress beschäftigen werden, ist die individualisierte Therapie. Dabei sollen die Erfolgsaussichten einer Therapie schon vor deren Beginn sehr genau abgeschätzt werden, etwa auf Grundlage bildgebender oder molekularer Daten. "Dadurch könnten wir die Belastung durch unwirksame Therapien vermeiden und wertvolle Zeit im Kampf gegen den Krebs gewinnen", sagt Professor Grosu.

Aber auch die Frage, ab wann überhaupt eine Therapie notwendig ist, werden die Experten auf dem 7. Langendorff Symposium anhand aktuellster Ergebnisse diskutieren. "Es kann sinnvoll sein, den Tumor nur zu beobachten und mit einem Eingriff abzuwarten. Ein solches Vorgehen muss allerdings eng von einem erfahrenen Arzt betreut werden", sagt Prof. Wetterauer.