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Trotz mehr Gewalt gegen Einsatzkräfte: Notfallärzte gegen Bewaffnung

Trotz wachsender Gewalt gegen Rettungskräfte haben sich Notfallärzte gegen eine Bewaffnung ausgesprochen

"Abwehrspray und Schutzwesten werden immer gefordert", sagte der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Berlin, Stephan Poloczek, am Donnerstag beim Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin-Kongress in Koblenz. "Aber das ist nicht unsere Aufgabe, sondern die der Polizei."

Auch der Direktor des Institutes für Notfallmedizin und Medizinmanagement am Klinikum der Universität München, Stephan Prückner, warnte vor einem martialischen Auftreten von Rettungskräften: "Sonst werden die Aggressionen nur noch verstärkt." Nach Poloczeks Worten haben sich in Berlin gemeinsame Einsätze von Notfallärzten und Polizei bewährt. Auf dem flachen Land sei dies schwieriger zu organisieren.

Mehr eigene Fortbildungen wegen zunehmender Gewalt von Schaulustigen, Patienten und Angehörigen halten Notärzte allerdings schon für nötig. Poloczek betonte: "Wir brauchen Ressourcen für Gesprächstraining und für Deeskalierung, um Verbalattacken abzuwehren."

Mit Blick auf Terroranschläge ergänzte er, wichtig seien gemeinsame Übungen etwa mit Bundespolizei und Spezialeinsatzkommandos. In Krisenfällen könne es sehr helfen, sich schon zu kennen. Dabei gelte für Notärzte die Regel, sich nur in gesicherte Gebiete zu begeben. "Aber es gibt keine 100-prozentige Sicherheit."

Bei Terror geht es laut Poloczek darum, "schnell da zu sein und schnell wieder weg zu sein" und dabei rasch Schwerverletzte zu bergen. Die Zusammenarbeit mit der Militärmedizin habe sich verstärkt angesichts der teils militärischen Waffen von Terroristen.