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Uni-Medizin Greifswald will 2019 schwarze Zahlen schreiben

Nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre steuert die Uni-Medizin Greifswald wieder in ruhigeres Fahrwasser. Das Defizit wurde weiter abgeschmolzen.

Nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre steuert die Uni-Medizin Greifswald wieder in ruhigeres Fahrwasser

Das Defizit wurde weiter abgeschmolzen. Die Drittmittel für die Forschung stiegen. Greifswald gehört zu den deutschlandweit beliebtesten Studienorten im Fach Medizin.

Die Universitätsmedizin Greifswald setzt ihren Konsolidierungskurs fort und rechnet für das vergangene Jahr mit einer weiteren Abschmelzung des Defizits. "Wir streben für den Jahresabschluss 2019 ein ausgeglichenes Ergebnis an", sagte der Kaufmännische Vorstand Marie le Claire am Freitag. Im einzigen Maximalversorger Vorpommerns mit rund 3800 Mitarbeitern wurden 2017 knapp 116.000 Patienten ambulant, 36.500 vollstationär und knapp 2000 teilstationär behandelt. Die Zahl der betreuten Notfälle liegt mit rund 36.500 weiter auf hohem Niveau.

Die Universitätsmedizin wird seit Februar wieder komplett in Eigenregie geführt. Nach der Abberufung des damaligen Ärztlichen Direktors Thomas Wygold vor einem Jahr hatte das Land den Ärztlichen Vorstand der Uni-Medizin Rostock, Christian Schmidt, als Berater zur Seite gestellt. Er hatte die Greifswalder Klinik bei der Sanierung unterstützt. Dieser Vertrag ist nun ausgelaufen. Der Vorstandsvorsitzende der Uni-Medizin Greifswald, Professor Max P. Baur sagte, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten gewinnbringend gewesen sei. Die Rahmenbedingungen für die Greifswalder Uni-Medizin seien schwieriger, da das Klinikum nicht in einem Ballungszentrum, sondern einer ländlich geprägten Region liege. Genaue Zahlen für 2017 will die Einrichtung mit dem Jahresabschluss im Juni vorlegen. 2016 lag das Defizit noch bei 7,9 Millionen Euro.

Die Medizinische Fakultät hat im vergangenen Jahr rund 22,7 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und damit 1,5 Millionen mehr als 2016. Greifswalder Medizin-Forscher sind aktuell an 24 großen Verbundforschungsvorhaben beteiligt. Neu sei ein Großprojekt zur Entwicklung von Immuntherapien gegen Krebs oder der Nordverbund Niere (NVN). Greifswald gehört zudem zu den beliebtesten Studienorten in Deutschland. Im Fach Humanmedizin liegt Greifswald nach Angaben der Stiftung für Hochschulzulassung bei Bewerbern mit der 1. Ortspräferenz auf Platz drei nach Hamburg und Tübingen, in der Zahnmedizin auf Platz 1. Rund 1600 junge Menschen studieren Human- oder Zahnmedizin in der Hansestadt.

An der Uni-Medizin wird zudem kräftig gebaut: Im November geht dort die modernste Notaufnahme des Landes in Betrieb. "Die dynamische Entwicklung der Notfallpatientenströme macht deutlich, wie notwendig der Bau der Notaufnahme geworden ist", sagte der Kommissarische Ärztliche Vorstand Claus-Dieter Heidecke. Bei Planung der ursprünglichen Notaufnahme in den 90er Jahren gab es jährlich rund 9000 Notfälle. Rund 20 Millionen Euro investiert das Land in den Bau der Notaufnahme. Zudem entsteht für elf Millionen Euro bis 2020 ein neuer Forschungskomplex für medizinische Spitzenforschung am Campus. Der Baubeginn erfolgt in Kürze.