Esanum is an online network for approved doctors

Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Urteil: Klinik muss über Risiken von neuen OP-Methoden informieren

Patienten, die mit einer neuen und noch nicht abschließend erprobten Methode operiert werden, müssen ausdrücklich auf mögliche Risiken hingewiesen werden. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden.

Patienten müssen bei neuen Methoden ausführlicher informiert werden

Patienten, die mit einer neuen und noch nicht abschließend erprobten Methode operiert werden, müssen ausdrücklich auf mögliche Risiken hingewiesen werden. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden und damit eine Entscheidung des Landgerichts Siegen aus der ersten Instanz bestätigt.

Geklagt hatte eine Patientin aus dem hessischen Lahn-Dill-Kreis. Sie hatte der Operation 2008 am Beckenboden zwar zugestimmt, musste aber bis 2009 noch fünfmal unters Messer und hatte anschließend weiter Schmerzen. Die Richter des OLG bewerteten die Einwilligung als rechtswidrig und sprachen der heute 62-Jährigen ein Schmerzensgeld von 35.000 Euro zu (Az.: 26 U 76/17).

Die Patientin sei "fehlerhaft über die unzureichende Erfahrung mit der Methode" aufgeklärt worden, heißt es in der Begründung. Diese war 2005 erstmals in den USA erprobt worden. Zum Zeitpunkt der umstrittenen Operation in Deutschland aber lagen nach Angaben eines Gutachters noch keine belastbaren Informationen zu den möglichen Risiken vor.