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Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Verbrennungen im Kindesalter können ganzes Leben prägen

Dr. Verena Ellerkamp über die Wundversorgung von Kindern und Jugendlichen sowie Risiken einer fehlenden Tetanus-Impfung Rund 15,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren werden jedes Jahr wegen eines Unfalls ärztlich behandelt, so eine Studie des Robert-Koch-Instituts.

Dr. Verena Ellerkamp über die Wundversorgung von Kindern und Jugendlichen sowie Risiken einer fehlenden Tetanus-Impfung

Rund 15,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren werden jedes Jahr wegen eines Unfalls ärztlich behandelt, so eine Studie des Robert-Koch-Instituts. Besonders tückisch für Kinder sind Verbrennungen, da sie zum einen mit Traumata und zum anderen mit einer dauerhaft bleibenden Narbenbildung einhergehen können, was wiederum im Verlaufe der Adoleszenz und im Erwachsenenalter zu psychischen Problemen führen kann. Auf diesen Zusammenhang wies Dr. Verena Ellerkamp, Oberärztin der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Tübingen, auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie im Rahmen des Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg hin.

Etwa 6.000 Kinder würden jährlich aufgrund von thermischen Verletzungen stationär behandelt; dazu rund 50.000 ambulant, so die Expertin. Für Kinder insbesondere im Alter von eins bis fünf sind Verbrennungen und Verbrühungen deshalb so gefährlich, da sie über eine altersbedingt dünnere Haut verfügen und im Vergleich zu Erwachsenen eine höhere Relation von Körperoberfläche zum Körpergewicht aufweisen. Hauttransplantationen und eine langwierige Behandlung mit zahlreichen Narkosen sind bei Brandverletzungen trotz einer möglichen nebenwirkungsarmen Sedierung mit einer Sauerstoff-Lachgas-Mischung keine Seltenheit. Spezielle Zentren für brandverletzte Kinder sowie untergeordnete spezialisierte Kliniken könnten die Versorgung dieser jungen Patienten verbessern. In diese Richtung argumentiert die Leitlinie S2k-AWMF.

Dr. Ellerkamp sieht ein großes Problem darin, dass immer mehr Eltern sich Impfungen verweigern und so auch die Durchimpfungsrate bei Tetanus sinken könnte. Jede Wunde stellt eine Eintrittspforte für Bakterien dar und birgt bei fehlendem Impfschutz das Risiko einer Tetanus-Infektion. Jährlich sterben weltweit rund eine Million Menschen an Tetanus – häufig als Folge einer Atemlähmung.