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Verfahren wegen Überdosis von Patientin teilweise eingestellt

Fast sechs Jahre nach dem Tod einer Patientin durch eine Medikamenten-Überdosis hat am Mittwoch der Prozess wegen fahrlässiger Tötung begonnen. Angeklagt waren vor dem Amtsgericht Osnabrück drei Ärzte und ein Apotheker.

Vermeidbarer Fehler: Eine Tablette gegen Herzkrankheit führt zum Tod einer Patientin.

Fast sechs Jahre nach dem Tod einer Patientin durch eine Medikamenten-Überdosis hat am Mittwoch der Prozess wegen fahrlässiger Tötung begonnen. Angeklagt waren vor dem Amtsgericht Osnabrück drei Ärzte und ein Apotheker.

Nach dem ersten Verhandlungstag stellte das Gericht das Verfahren gegen zwei Ärzte und den Apotheker gegen Zahlung von Geldauflagen in Höhe von 7500 bis 10 000 Euro ein. Die Angeklagten hätten der Patientin schnellstmöglich helfen wollen, seien dabei aber nicht sorgfältig genug vorgegangen, sagte ein Gerichtssprecher.

Das Verfahren gegen einen Arzt läuft weiter. Der Mediziner war nicht mit dem Angebot der Staatsanwaltschaft einverstanden gewesen, das Verfahren einzustellen. Ein Termin für die Fortsetzung des Prozesses steht noch nicht fest.

Die damals 60 Jahre alte Frau hatte nach Gerichtsangaben im August wegen einer lebensbedrohlichen Herzerkrankung eine zu hohe Dosis Colchicin verschrieben bekommen. Einen Tag nach Einnahme der ersten Tablette war sie im Klinikum Osnabrück gestorben. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst frühere Ermittlungen eingestellt, weil die Zahl der eingenommenen Tabletten damals unklar war.