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Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

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esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

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Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Viele Zusatzleistungen laut Medizinischem Dienst eher schädlich

Der Nutzen von privat zu bezahlenden sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) ist weiter hoch umstritten. Die Schaden-Nutzen-Bilanz dieser Leistungen, die jeder zweite Patient in der Arztpraxis angeboten bekommt, fällt oft eher negativ aus.

Der Nutzen von privat zu bezahlenden sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) ist weiter hoch umstritten.

Die Schaden-Nutzen-Bilanz dieser Leistungen, die jeder zweite Patient in der Arztpraxis angeboten bekommt, fällt oft eher negativ aus, wie der Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (MDS) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Häufig gehe es dabei um ergänzende Früherkennungsuntersuchungen wie Ultraschall und Lungen-Check. Doch auch Früherkennung könne schaden. Von den 45 Leistungen, die der MDS inzwischen bewertet hat, wurden demnach 4 negativ bewertet, 17 tendenziell negativ. Bei 15 sei die Schaden-Nutzen-Bilanz unklar. Keine Leistung sei rundum "positiv" zu bewerten.

Der Medizinische Dienst betreibt das Internetportal IGeL-Monitor inzwischen seit fünf Jahren und bietet Entscheidungshilfe für und gegen IGeL. "Aus zahlreichen Zuschriften wissen wir, dass sich viele Patienten bei der Entscheidung über eine IGeL allein gelassen fühlen", sagt MDS-Geschäftsführer Peter Pick. Er kritisierte, dass manche Praxis einen transparenten Umgang mit IGeL vermisse lasse und Patienten unter Druck gesetzt würden.

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, sagte der Rheinischen Post (Freitag): "Es gibt IGeL-Leistungen, die medizinisch sinnvoll und notwendig sein können, beispielsweise Reiseimpfungen. Bei etlichen anderen ist der medizinische Nutzen hingegen zweifelhaft."

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch erklärte: "Bei IGeL geht es ums Geldverdienen, selbst wenn es dem Patienten schadet." Überrumpeln und Ängste-Schüren gehörten zum Geschäftsmodell. Verbraucherminister Heiko Maas (SPD) und Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) müssten dies endlich mit einer gesetzlichen Regelung unterbinden.