Wearables 5 – Der vernetzte Mensch

Wearables sind in der Breite der Gesellschaft angekommen. Doch die Forschung arbeitet schon längst an neuen Technologien, die in den kommenden Jahren marktreif werden könnten. Werden wir bald zu komplett vernetzten und überwachten Menschen?

Wie sieht die Zukunft der Wearable-Technologie aus?

Wearables sind in der Breite der Gesellschaft angekommen. Doch die Forschung arbeitet schon längst an neuen Technologien, die in den kommenden Jahren marktreif werden könnten. Werden wir bald zu komplett vernetzten und überwachten Menschen?

Die Bereitschaft, Wearables zu tragen und damit diverse Gesundheitsparameter zu tracken, hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Doch bislang sind die smarten Begleiter auf einige wesentliche Fitnessparameter beschränkt. Das könnte sich in den nächsten Jahren ändern. Das Zentrum für Telematik und Telemedizin (ZTG) wurde vom Land Nordrhein-Westfalen gegründet und soll helfen, die digitalen Innovationen in die Patientenversorgung zu bringen. Veronika Strotbaum vom ZTG hat dabei auch die Trends und Entwicklungen im Wearables-Bereich im Blick. Sie beobachtet, dass immer mehr Technologie in unterschiedlichste Alltagsgegenstände eingebaut wird: "Wir haben vermehrt Kopfhörer, die bestimmte Funktionen des Körpers messen. Wir haben Ringe, die am Finger getragen werden."

In Zukunft wird es jedoch immer weniger einzelne Geräte geben: "Die Sensoren werden stattdessen einfach in Materialien integriert", berichtet Veronika Strotbaum. In smarte Textilien oder intelligente Pflaster und in lernende Tattoos.

Besonderes Potenzial in der Versorgung von Diabetiker:innen

Die Technik könnte helfen, die Wundversorgung im Krankenhaus zu verbessern: Vernetzte Pflaster könnten permanent messen, wie gut eine Wunde heilt und wann ein Verbandswechsel ansteht. Pflegekräfte könnten so entlastet und die Wundheilung optimiert werden.

Besonderes Potenzial für smarte Technologien sieht Veronika Strotbaum in der Versorgung von Diabetiker:innen. Eine ständige Überwachung des Blutzuckerspiegels für eine optimale Einstellung mit Insulin und Antidiabetika ist da nur der Anfang. Smarte Socken könnten in Zukunft helfen, frühzeitig das diabetische Fußsyndrom zu erkennen und es rechtzeitig behandeln zu können.

Hohe Sicherheitsstandards sind entscheidend

"Auch der Bereich Rehabilitation könnte von smarten Technologien profitieren. Gerade bei der Physiotherapie geben intelligente Kniebandagen oder Brustgurte dem Patienten oder dem Therapeuten eine hilfreiche Rückmeldung dazu, ob die Übungen richtig gemacht werden und Wirkung zeigen", sagt Veronika Strotbaum.

Die Akzeptanz neuer Technologien könnte besonders bei chronisch erkrankten Patient:innen oder bei Menschen, die mit Einschränkungen leben, hoch sein. Doch die Breite der Bevölkerung wird zunächst sicher zurückhaltend dem permanenten Tracken von diversen Gesundheitsparametern gegenüberstehen. Veronika Strotbaum: "Für die Akzeptanz der Technologie sind hohe Sicherheitsstandards wichtig. Der Nutzer möchte wissen, wofür die Daten erhoben werden und wer die Daten in die Hände bekommt."

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