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Welt-Kontinenz-Woche 2017: Experten klären auf

Physiotherapie vor operativen Eingriffen

Aktuellen Schätzungen zufolge leidet etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland unter einer Stuhl- oder Harninkontinenz. Mit dem Ziel, die Aufklärung zum Thema Inkontinenz auf der ganzen Welt zu fördern, findet vom 19. bis 25. Juni 2017 die neunte "World Continence Week" statt.

Das erst kürzlich rezertifizierte interdisziplinäre Kontinenzzentrum an der Uniklinik RWTH Aachen ist ein Zusammenschluss von Urologie, Gynägologie, Chirurgie, Neurologie und Geriatrie. Das Team des Kontinenzzentrums informiert am 21. Juni ab 18:00 Uhr im Hörsaal 5 der Uniklinik über moderne Diagnoseund Therapiemöglichkeiten bei Inkontinenz. Bundesweit werden zahlreiche Veranstaltungen und Infoabende zum Thema angeboten.

Während von der Blasenschwäche mehr Frauen betroffen sind, kommt Stuhlinkontinenz bei beiden Geschlechtern etwa gleich häufig vor. Laut aktuellen Schätzungen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft findet sich die Hälfte der Betroffenen mit der Inkontinenz ab. Prof. Vögeli, Direktor der Klinik für Urologie, erklärt: "Inkontinenz ist nach wie vor ein Tabuthema, wer möchte sich schon damit beschäftigen oder in Verdacht geraten, darunter zu leiden. In der Versorgung wie auch in der Therapie solcher Umstände hat sich in den letzten 40 Jahren eine kleine Revolution vollzogen, die es heute deutlich angenehmer und leichter macht, mit der Inkontinenz umzugehen."

In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden lindern, teilweise ist sogar eine Heilung möglich. Bei der nicht-operativen Behandlung nimmt die Physiotherapie einen hohen Stellenwert ein. Erst wenn die Physiotherapie oder andere konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr greifen, muss eine OP in Betracht gezogen werden. "Um individuell die am besten geeignete Therapie zu finden, müssen sich die Betroffenen einem Arzt anvertrauen und offen über das Problem sprechen. Die World Continence Week ist die ideale Gelegenheit dazu", findet Prof. Vögeli. Dazu bietet das Kontinenzzentrum der Uniklinik RWTH Aachen einen Infoabend mit verschiedenen Vorträgen an, zu denen Interessierte eingeladen sind.