Mehr als 20.600 Kinder erkranken jährlich an Krebs

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Leukämie und Hirntumore treten bei unter 14-Jährigen besonders häufig auf. Der Weltkrebstag am 4. Februar rückt Krebs in den öffentlichen Fokus.

Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Krebs. Neben genetischen Einflüssen spielen das individuelle Gesundheitsverhalten, Umweltfaktoren, Ernährung sowie Lebens- und Arbeitsbedingungen eine Rolle. Rund 500.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs; circa 220.000 Menschen sterben an der Erkrankung selbst oder unmittelbar an den Folgen. Nach Herz-Kreislauferkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Statistiken zeigen, dass mehr als die Hälfte der Männer und 43 Prozent aller Frauen damit rechnen müssen, im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor zu erkranken.

Den stärksten Anstieg krebsbedingter Sterbefälle von Frauen gab es dem Statistischen Bundesamt zufolge in den vergangenen 30 Jahren mit plus 180 Prozent bei Lungen- und Bronchialkrebs (von 5.491 auf 15.370 Sterbefälle). Hier gibt es einen direkten Zusammenhang zum Rauchen. Die höchste Zuwachsrate bei Männern gab es in diesem Zeitraum mit einer Zunahme von 152 Prozent bei Leber- und Gallenkrebs (von 1.981 auf 5.000 Sterbefälle). Was viele nicht wissen: Auch 20.600 Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren erkrankten 2012 an Krebs und mussten vollstationär behandelt werden. Bei Kindern treten besonders häufig Blutkrebs (lymphatische Leukämie), bösartige Hirntumore sowie bösartige Neubildungen der peripheren Nerven und des autonomen Nervensystems auf. 2012 starben in Deutschland 1.047 Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren. 218 (21 %) von ihnen erlagen einem Krebsleiden.

Der 4. Februar ist Weltkrebstag, der das Ziel hat, Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebs in die Öffentlichkeit zu bringen. Er wurde 2006 von der Union internationale contre le cancer (UICC), der WHO und anderen Organisationen ins Leben gerufen. Für Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bleibt die Früherkennung eine zentrale Herausforderung. „Die Anstrengungen dürfen nicht nachlassen, die gute Krebsversorgung in Deutschland weiter auszubauen und zu verbessern. Klinische Krebsregister sind dabei ein entscheidendes Element. Es muss jetzt verstärkt darum gehen, Früherkennungsprogramme weiterzuentwickeln und noch besser über Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung zu informieren.”
vt

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