Engpässe bei Antibiotika, bei Krebs- oder Narkosemitteln: Die Konzentration der Produktion solcher Arzneimittel im Ausland kann die Versorgung anfällig machen.Patienten sind nach Worten von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) durch die aktuellen Lieferengpässe bei Arzneimitteln nicht gefährdet. "Es zeichnet sich kein Versorgungsengpass ab".
Seit dem Jahr 2015 sind über eine Million Flüchtlinge und Migranten nach Deutschland gekommen. Internisten und Allgemeinmediziner gehören dabei zu den ersten Anlaufstellen. Mit welchen Herausforderungen Ärzte dabei konfrontiert sind diskutieren Experten beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Mit bis zu 3,5 Millionen Euro wird das Bundesministerium für Gesundheit künftig Projekte für Aufklärung und Forschung zur Suizidprävention fördern. Bis zum 23. Juni 2017 können sich Projektträger ab sofort bewerben.
Eine Apotheke gehört für viele zu einem Ort wie die Bäckerei oder der Friseur. Doch in Deutschland geht die Zahl der Apotheken stetig zurück - das macht sich besonders auf dem Land bemerkbar.
Ein plötzlicher Unfall oder eine unheilbare Krankheit - das kann jeden treffen. Um Angehörige zu entlasten, sollte der eigene Wille frühzeitig in einer Patientenverfügung festgelegt werden. Die Ärztekammer Niedersachsen hat dafür nun ein neues Muster vorgestellt.
Es geht ums Geld, um viel Geld: Kassenärzte werfen den Kliniken vor, mit Leistungen, die eigentlich von niedergelassenen Ärzten erledigt werden sollten, jährlich rund fünf Milliarden Euro zu verdienen. Ein neues System soll Abhilfe schaffen, doch die Kliniken wehren sich.
Unter Pseudonym im Kreißsaal: Bei sogenannten vertraulichen Geburten können Schwangere seit Mai 2014 heimlich mit Arzt entbinden. Wie wird das in Berlin angenommen?
Kassenpatienten in Nordrhein-Westfalen warten länger auf Termine beim Facharzt als Privatversicherte. Das wollen die Grünen in einer Umfrage herausgefunden haben. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein will das so nicht stehen lassen.
Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten ist ein Dauerärgernis. Jetzt erhitzt eine Neuregelung zur Notfallversorgung erneut die Gemüter.
Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten fordern eine wesentliche Änderung des neuen Entwurfes zum Bundeskriminalamtgesetz (BKA-Gesetz). Denn diesem zufolge sollen sie ihren Schutz als Berufsgeheimnisträger vor staatlicher Ausspähung und Überwachung verlieren. Hingegen sollen Geistliche, Bundestagsabgeordnete und Rechtsanwälte geschützt bleiben.
Auf dem 12. Kongress für Gesundheitsnetzwerker haben sich in Berlin Akteure der Gesundheitsbranche getroffen, um sich gemeinsam mit der Zukunft der Gesundheitsversorgung beschäftigen. Ein zentrales Thema war die fortschreitende Digitalisierung, die das Gesundheitswesen spürbar verändert.
Im Kampf gegen Automatenspielsucht hat Sozialminister Manne Lucha (Grüne) eine bundesweite Sperrdatei gefordert. Die derzeitigen Verbote nur für einzelne Spielhallen, wie sie etwa im Landesglücksspielgesetz vorgesehen seien, reichten nicht zum Schutz der Süchtigen, sagte Lucha am Dienstag in Stuttgart.
Anders als Gesundheitsminister Gröhe will die SPD den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneien nicht verbieten. CDU und CSU sehen wegen dieser Haltung jedoch die kleine Apotheke vor Ort in Gefahr.
Paragraph 217 StGB droht Personen, die “in der Absicht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern, diesem hierzu geschäftsmäßig die Gelegenheit gewähren, verschaffen oder vermitteln“ eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren an. Doch schon bevor der Bundestag das Gesetz verabschiedete, äußerten Juristen und Mediziner Bedenken.