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Parodontitis kann ein frühes Zeichen von Typ-2-Diabetes sein

Laut einer neuen Studie kann eine ernsthafte Erkrankung des Zahnfleischs, auch bekannt als Parodontitis, ein frühes Anzeichen für Typ-2-Diabetes sein.

Laut einer neuen Studie kann eine ernsthafte Erkrankung des Zahnfleischs, auch bekannt als Parodontitis, ein frühes Anzeichen für Typ-2-Diabetes sein.

Den neuesten Daten zufolge betrifft Diabetes ca. 422 Millionen Menschen weltweit, Tendenz steigend. In den USA leben 29 Millionen Menschen mit dieser Krankheit. Laut den Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) ist diese Erkrankung bei acht Millionen nicht diagnostiziert worden. Die CDC schätzt außerdem, dass 37 Prozent der über 20-jährigen Amerikaner Prädiabetes haben. Eine neue Studie, die in dem Journal BMJ Open Diabetes Research & Care veröffentlicht wurde, sieht ernsthafte Zahnfleischerkrankungen oder Parodontose als frühes Anzeichen für Diabetes.

Die Verbindung zwischen Zahnfleischerkrankung und Diabetes

Forscher der Universität in Amsterdam untersuchten 313 Patienten einer Zahnklinik. Von diesen Patienten hatten 126 eine leichte bis mäßige Zahnfleischerkrankung, 78 Patienten hatten ernste Parodontitis und 198 Menschen hatten keine Anzeichen für eine Zahnfleischerkrankung. Teilnehmer mit Parodontitis hatten einen höheren Body Mass Index (BMI) als der Rest mit einem durchschnittlichen BMI von 27. Andere Diabetesfaktoren wie hoher Blutdruck oder hohe Cholesterin-Werte waren in allen drei Gruppen ähnlich.

Die Forscher analysierten höher glykosylierte Hämoglobin (HbA1c) -Werte in trockenen Blutproben und bewerteten die Unterschiede in den mittleren HbA1c-Werten, sowie die Prävalenz von Diabetes und Prädiabetes zwischen den beiden Gruppen. HbA1c-Werte messen den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Die trockenen Blutproben der Teilnehmer erhielten sie mit Hilfe des Finger-Pin-Prick Tests. Prädiabetes hat üblicherweise einen HbA1C-Wert von 39-47 Millimol pro Mol (mmol / mol).

Die meisten Diabetesfälle wurden bei Menschen mit Parodontitis gefunden

Die Auswertung ergab, dass diejenigen, mit den ernsthaftesten Formen der Parodontitis auch die höchsten HbA1c-Werte hatten. Die durchschnittlichen HbA1c-Werte für ernste Erkrankungen des Zahnfleischs waren 45 mmol/mol im Vergleich zu 43mmol/mol bei denen mit mäßigen Zahnfleischerkrankungen und 39 mmol/mol bei denen, ohne Zahnfleischerkrankung. Darüber hinaus fanden die Forscher einen hohen Prozentsatz von Menschen mit Verdacht auf Diabetes und Prädiabetes bei den Teilnehmern mit leichter bis mittelschwerer sowie schwerer Zahnfleischerkrankung.

In der Gruppe der ernsten Zahnfleischerkrankungen hatten 23 Prozent der Studienteilnehmer Verdacht auf Diabetes, im Vergleich zu 14 Prozent bei der Gruppe der leichten bis mäßigen Zahnfleischerkrankungen. In der Gruppe mit den ernsthaften Zahnfleischerkrankungen hatten 47 Prozent Prädiabetes, davon 46 Prozent mit leichten bis mäßigen Zahnfleischerkrankungen. Im Vergleich hatten 37 Prozent derer, die keine Zahnfleischerkrankung hatten, Prädiabetes und zehn Prozent hatten Verdacht auf Diabetes. Zusätzlich fanden die Forscher bisher nicht diagnostizierte Fälle von Diabetes in den drei Gruppen: 8,5 Prozent bei denen ohne Zahnfleischerkrankung, knapp unter zehn Prozent bei denen, die mäßige Zahnfleischerkrankungen hatten und bei 18 Prozent derjenigen, die eine Parodontitis hatten.

Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, kann keine kausale Verbindung zwischen der Zahnfleischerkrankung und Diabetes benannt werden. Die Autoren der Studie schlagen jedoch vor, dass die Überprüfung von Patienten mit Parodontitis auf Diabetes als Teil der zahnärztlichen Untersuchung ein effektiver Weg sein kann, um Komplikationen dieser Krankheit zu vermeiden.