Pneumologie-Kongress 2019: DGP und GPP setzen auf Zusammenarbeit

Expertinnen und Experten treffen sich im März in München 

Zum zweiten Mal seit 2014 haben sich in diesem Jahr die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) zusammengeschlossen, um in München gemeinsam den 60. Kongress der DGP und die 41. Jahrestagung der GPP auszurichten. Unter dem Motto "Pneumologie – interdisziplinär und interaktiv" tagen die beiden Gesellschaften vom 13.-16. März im Munich Congress Center.

Hierbei setzen die beiden Gesellschaften vor allem auf den Aspekt der Transition, der besonders bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Krankheitsbildern wie Asthma bronchiale oder Mukoviszidose von enormer Bedeutung ist. Hier gilt es, in der Behandlung einen möglichst nahtlosen Übergang von der pädiatrischen Pneumologie in die Erwachsenenversorgung zu planen, um so Fehl- oder Unterversorgung zu vermeiden und möglichst optimale Betreuung zu gewährleisten.

Mittlerweile herrscht der gemeinsame Konsens, dass viele Erkrankungen des erwachsenen Menschen bereits in der Kindheit und Jugend angelegt oder begünstigt werden. Genetische Prädisposition und/oder Umwelteinflüsse bestimmen mit, wie die kindliche Lungenentwicklung verläuft und den Krankheitsschweregrad und -verlauf im Erwachsenenalter beeinflussen. Ebenso können pharmakologische Therapieansätze, die bei Erwachsenen erfolgreich sind, Rückschlüsse auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit vergleichbaren Erkrankungen geben und auch hier neue Therapiewege eröffnen. Die Synergieeffekte eines gemeinsam ausgerichteten Kongresses der beiden Pneumologie-Gesellschaften liegen hinsichtlich des Austauschs von Forschungsergebnissen und klinischen Erfahrungen somit auf der Hand.

Die gemeinsamen Symposien der DGP und GPP fokussieren zudem auf die Schwerpunktthemen der Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL e.V.). Hier geht es unter anderem um "Therapien der Zukunft" oder "Die Rolle des Mikrobioms bei Lungenerkrankungen". Weitere Themen sind "Mechanismen der Exazerbation bei chronischen Lungenerkrankungen", "I can’t get no Desinfection – Herausforderung Lungeninfektion bei Mukoviszidose", "Wieviel Onkologie geht jeden an?", "Influenza 2019" und "Akutes Atemnotsyndrom in der Routineversorgung". Die gemeinsamen Symposien finden am 14. Und 15. März statt.

Die Anmeldung zum Kongress erfolgt ausschließlich online. Bis zum 04. Februar 2019 gibt es für Registrierungen noch einen Frühbucher-Rabatt.

Da Rauchen ein entscheidender Faktor von Lungenerkrankungen ist, bitten die Veranstalter Besucherinnen und Besucher sowie Ausstellende weder im ICM noch in einem Umkreis von 100 Metern zum Gebäude zu rauchen.

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