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esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

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esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

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Wie häufig ist hoher Blutdruck bei COPD-Patienten?

Haben Sie sich die esanum-Berichterstattung vom diesjährigen DGP-Kongress schon angeschaut? Da sind einige informationelle Leckerli dabei: leicht verdaulich, interessant und praxisrelevant. Es gibt Textbeiträge und Video-Interviews, wir haben sie unten zum schnellen Screenen und Anklicken für Sie aufgelistet.

Und wie ist er zu behandeln? Antworten auf 8 Fragen in weniger als vier Minuten.

Haben Sie sich die esanum-Berichterstattung vom diesjährigen DGP-Kongress schon angeschaut? Da sind einige informationelle Leckerli dabei: leicht verdaulich, interessant und praxisrelevant. Es gibt Textbeiträge und Video-Interviews, wir haben sie unten zum schnellen Screenen und Anklicken für Sie aufgelistet.

Video-Interviews mit Experten: anschauen oder nicht?

Experten-Videos liegen ja anscheinend voll im Trend, das esanum-Team ist auch in diesem Metier ein Vorreiter. Wir sind da manchmal etwas skeptisch, denn für den vielbeschäftigten Arzt stellt sich grundsätzlich die Frage: Werden sich die vier Minuten gelohnt haben, wenn ich mit dem Video fertig bin?

Wir müssen zugeben: Das tun sie erstaunlich oft. Der Experte bzw. die Expertin muss sich in der Knäppe der Zeit auf das Wesentliche konzentrieren und die Botschaften, die ihm/ihr am wichtigsten sind, leicht verständlich rüberbringen. Im besten Fall lernt man dabei etwas Neues oder man bekommt zumindest den ein oder anderen (Erinnerungs-) Impuls. Wusste ich schon alles – auch gut, das ist dann ja immerhin eine beruhigende Erkenntnis, sofern die Thematik für meine Arbeit relevant war. Also kein Wunder, dass die esanum-Interviews offenbar ganz guten Anklang bei den Kollegen finden.

Schneller Selbsttest: 8 Fragen zu (kardiovaskulären) Komorbiditäten bei COPD

Als Appetizer servieren wir Ihnen hier ein Interview vom DGP-Kongress in Multiple-Choice-Form. Das Thema ist relevant: kardiovaskuläre Risiken und Komorbiditäten bei COPD-Patienten. Die Lösungen finden Sie direkt im Anschluss. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, wenden Sie sich bitte direkt an den Wiener Herz- und Lungenspezialisten  Prof. Otto Burghuber, mit dem das Interview geführt wurde.

1) Wie viele COPD-Patienten haben laut einer Studie wenigstens eine Komorbidität?

  1. 17%
  2. 50%
  3. 97%

2)   50% der COPD-Patienten haben

  1. zwei
  2. drei
  3. vier oder mehr

Komorbiditäten.

3)  Welche kardiovaskulären Komorbiditäten kommen häufig bei COPD-Patienten vor?

  1. Hypertonie
  2. koronare Herzkrankheit
  3. Herzinsuffizienz
  4. Lungengefäßerkrankungen

4) Wie häufig ist hoher Blutdruck bei COPD-Patienten?

  1. 10%
  2. 50%
  3. 80%

5) Wie hängen COPD und kardiovaskuläre Erkrankungen miteinander zusammen?

  1. gar nicht
  2. über mehr oder weniger gleiche Risikofaktoren, v.a. Rauchen
  3. COPD-induzierte systemische Inflammation begünstigt Atherosklerose

6) Welche Auswirkungen haben kardiovaskuläre Komorbiditäten bei COPD-Patienten?

  1. keine
  2. wesentlich häufiger Hospitalisation wegen akuter Exazerbation
  3. wesentlich höheres Sterberisiko

7) Welche Aussage zur Behandlung von COPD-Patienten mit kardiovaskulärer  
     Komorbidität ist richtig?

  1. Es gibt dafür eine spezifische Leitlinie.
  2. Die Behandlung der COPD hängt von der jeweiligen Komorbidität ab.
  3. Beide Krankheiten werden nach Möglichkeit so behandelt als bestünde die jeweils andere nicht.

8) Welche Aussage ist richtig?

  1. Betablocker verschlechtern die Obstruktion bei COPD.
  2. Betablocker verschlechtern die Obstruktion bei COPD nicht.
  3. Es mangelt in dieser Frage an Evidenz.

Lösungen: 1c; 2c; 3a-d; 4b; 5b,c; 6b,c; 7c; 8b.

Zu 7) und 8) siehe auch:

COPD-Patient mit Herzinsuffizienz: Verordnen Sie Betablocker?

COPD-Patient mit Hypertonie: Welche Blutdruckmittel sind geeignet?

Und hier die Auflistung der Beiträge vom DGP-Kongress 2018 in Dresden:

Artikel:

Was kann die Radiochirurgie beim SCLC erreichen?

"SIADH muss der Pneumologe kennen"

Schweres eosinophiles Asthma: Anti-IL-5 statt oraler Steroide

Pulmonaler Schatten bei COPD-Patient: Was steckt dahinter?

Fluchtrisiko Tuberkulose: Unbegleitete Minderjährige besonders gefährdet

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Rat(los) bei Husten?

Problemfall Mukoviszidose: alles gelöst?

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Leitlinien-Empfehlung zum endobronchialen Ventil bei COPD 

Interviews:

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Über die inhalative Gabe von Antibiotika

Reflux und Asthma – eine schwierige Allianz

IPAF-Register soll mehr Klarheit bringen

Abkürzungen:
DGP = Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin