Die koronare Herzerkrankung und der Schlaganfall gehören weltweit zu den führenden Todesursachen, insbesondere in industrialisierten Ländern. Dabei stellt die Atherosklerose den zugrunde liegenden Mechanismus dar, der die Arterien im Herzen, Gehirn und in den unteren Extremitäten schädigt. Bereits 1981 wurde ein Zusammenhang zwischen Lipoprotein(a)-Werten und einem erhöhten Risiko für Myokardinfarkte festgestellt. Lange Zeit blieb dieser Faktor allerdings unbeachtet, doch mittlerweile gilt er als ein unabhängiger und kausaler Risikofaktor für atherosklerotische Gefäßerkrankungen (ASCVD), einschließlich koronarer Herzerkrankungen und Schlaganfällen.
Ein wesentlicher Unterschied zu LDL‑C besteht darin, dass die Lp(a)-Konzentration weitgehend genetisch bestimmt ist. Weder die Ernährung noch der Lebensstil haben einen nennenswerten Einfluss auf die Lp(a)-Konzentration. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenfunktionsstörungen, hormonelle Veränderungen sowie die Einnahme bestimmter Medikamente können die Werte beeinflussen. Dies wirft Fragen auf, sowohl für Ärzt*innen als auch bei Patient*innen, wie mit erhöhten Lp(a)-Werten umzugehen ist und welche Maßnahmen getroffen werden sollten. Ziel dieser Fortbildung ist es, diese Fragen im Kontext des aktuellen Wissens über Lp(a) zu erörtern und zu beantworten. Darüber hinaus werden potenzielle zukünftige Medikamente zur gezielten Senkung von Lp(a) vorgestellt.
Interdisziplinärer Experten-Dialog zur Antikoagulation: praxisnahe Strategien für komplexe Fälle und sichere Therapieentscheidungen im Dialysealltag.
Ein renommiertes Expertenteam fasst die wichtigsten pneumologischen Erkenntnisse der ERS-Jahrestagung zusammen und ordnet die Bedeutung für die tägliche Praxis ein.
Lernen Sie in dieser Fortbildung, wie man die Therapie des Multiplen Myeloms an die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände von Patienten anpasst.
Gelenkschmerzen, Fieber, Ausschlag: Warum beim Still-Syndrom moderne Therapieansätze den Unterschied machen
Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit individuell variablem Verlauf. Diese CME gibt einen Überblick über Therapie und Verlaufsbeeinflussung.
Prof. Dr. Ingo Eitel klärt über die Hintergründe von Versorgungslücken in der Herzinsuffizienz-Therapie auf und stellt praxisnahe Strategien für den klinischen Alltag vor.
Diese CME-zertifizierte Online-Fortbildung für Ärzte/Ärztinnen mit Interesse an Onkologie besteht aus einer Abfolge von Impulsvorträgen, die in der Expertenrunde ausführlich diskutiert werden.
Prof. Dr. Martin Busch und Dr. Claudia Schinköthe informieren praxisnah über die aktuelle Datenlage zum Einsatz von SGLT2-Inhibitoren im Alter.
Diese CME behandelt identifizierte Einflussfaktoren auf die Therapietreue beim Mammakarzinom und gibt praktische Tipps und Hinweise zur Verbesserung der Adhärenz.
Eisen ist ein essenzielles Spurenelement. Eine adäquate Eisenverfügbarkeit ist auch für die Knochengesundheit von entscheidender Bedeutung.
Prof. Dr. Christoph Sarrazin informiert über metabolische Lebererkrankungen und ihre Folgen und klärt auf, wie Risikopatient:innen frühzeitig erkannt werden.
Infektionsschutz beim multiplen Myelom: Prof. Dr. Rieger erläutert Impfstrategien, den Einsatz von Tot- vs. Lebendimpfstoffen sowie Konzepte wie Koadministration und Kokonschutz.
Erfahren Sie in dieser Fortbildung, warum die Weichenstellung beim ersten Rückfall für den weiteren Krankheitsverlauf so entscheidend ist.
ESC-Leitlinien 2023: SGLT2-Inhibitoren für alle Herzinsuffizienztypen - bessere Patientenversorgung durch enge Zusammenarbeit von Kardiologen und Hausärzten.
Chronische Hyperkaliämie ist häufig und erhöht die Morbidität und Mortalität. Ein neuer Therapieansatz kombiniert Ursachenbehandlung, Kaliumbinder und RAAS-Inhibition.
Aktuelle Studien zu CGRP bei Migräne und Depression: Biomarker, Antikörpertherapie und praxisnahe Impulse für individualisierte Behandlung.
Erfahren Sie alles über molekulare Grundlagen, präzise Diagnosepfade und den Einsatz von KI zur Mustererkennung – kompakt aufbereitet für Ihren klinischen Alltag.
Optimieren Sie die Versorgung der ATTR-CM: Experten erläutern aktuelle Studiendaten, kausale Therapien und das „Double-Impact“-Konzept für ein ganzheitliches Management.
In dieser CME-zertifizierten On-Demand-Fortbildung erklären Stephan Turk und Prof. Dr. med. Tim Knoop die EBM-Neuerungen seit Herbst 2025 – Entbudgetierung, Vorhaltepauschale und Ausblick auf Versorgungspauschalen – praxisnah und verständlich.
Die CME vermittelt einen Überblick über Krankheitsbild und Therapie der CU – mit Fokus auf den Wandel der Therapieziele und die Erreichbarkeit anspruchsvoller Endpunkte.
Die Fortbildung zeigt Herausforderungen, Optimierungspotenziale und Erfolgsfaktoren einer bedarfsgerechten, effektiven Substitutionsversorgung im Strafvollzug auf.
Diese Online-Fortbildung für Ärzte/Ärztinnen mit Interesse an Impfmedizin besteht aus einer Abfolge von Impulsvorträgen, die in der Expertenrunde ausführlich diskutiert werden.
Prof. Dr. Stephan Jacob bespricht, wie medikamentöse Zusatzeffekte gezielt eingesetzt werden können, um Komorbiditäten effektiv zu behandeln und Prognosen zu verbessern.
Erfahren Sie mehr zur evidenzbasierten Anwendung bei seborrhoischer Dermatitis, Pityriasis versicolor und weiteren Mykosen - kompakt und praxisrelevant.
Prof. Dr. Feldkamp und Dr. Simon vermitteln praxisnahes Wissen zur diabetischen Nephropathie mit Fokus auf evidenzbasierte, organprotektive Strategien.