Candida-Spezies kommen natürlicherweise als Kommensalen auf Haut und Schleimhäuten vor und sind je nach Art weltweit verbreitet. Von den etwa 200 bekannten Arten können einige beim Menschen Infektionen verursachen. Bei Gesunden besteht eine harmlose Koexistenz, da Candida Teil der natürlichen Mikroflora ist. Als opportunistischer Erreger kann der Pilz jedoch bei Störungen des Immunsystems oder der Mikrobiota Infektionen hervorrufen, die als Candidosen bezeichnet werden. Diese werden in nicht-invasive und invasive Formen unterteilt. Nicht-invasive Candidosen betreffen Haut und Schleimhäute, ohne in tiefere Gewebe oder Organe einzudringen. Zu ihnen zählen Mundsoor, Candida-Vulvovaginitis, Haut- und Nagel-Candidosen. Angesichts des steigenden Risikos für chronische Erkrankungen, altersbedingter Immunschwäche und neuer immunregulatorischer Therapien sollten nicht-invasive Candidosen stärker beachtet werden. Ziel dieser Fortbildung ist ein Überblick über häufig verwendete Antimykotika sowie Therapieauswahl und Anwendung.
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Die ärztliche Diagnose ist für gewöhnlich ein mehrstufiger Prozess mit Anamnese, körperlicher Untersuchung und weiteren Maßnahmen wie beispielsweise der Analyse von Laborwerten. In der Dermatologie kommt speziell der Blickdiagnose ein hoher Stellenwert zu.