Das Glück auf vier Pfoten: Hunde steigern die Lebensqualität bei Rheuma-Patienten

Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen profitieren von der Gesellschaft von Hunden, so eine aktuelle Studie der Hochschule Hannover. In geringerem Maße gilt dies auch für Katzen.

Tiere und die Gesundheit von Rheuma-Patienten

Insbesondere Frauen profitieren von der tierischen Gesellschaft

Die Forscher der Hochschule Hannover befragten 150 Menschen mit den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen Rheumatoide Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) und Spondyloarthritis (SpA) zu ihrer Lebensqualität. 80% der Befragten, die einen Hund oder eine Katze hatten, gaben an, dass das Tier einen positiven Einfluss auf ihre Lebensqualität habe. Insbesondere Hunde hätten diesen Effekt, so die Forscher. Darüber hinaus profitieren besonders Frauen von der Anwesenheit eines tierischen Kompagnons.

Tierische Kontakte sind auch gut für die Seele

Die Befragten gaben an, dass sich depressive Verstimmungen und auch Schmerzen besser aushalten ließen, wenn ein Haustier mit im Haushalt lebe. Die Abnahme von depressiven Symptomen trägt dabei wesentlich zur Lebensqualität bei.

Nicht unerheblich sind auch die Benefits von zusätzlicher Bewegung. Mehr Aktivität bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus. 

Fazit für die Praxis

Die Daten zeigen, dass die Präsenz von Hunden und auch Katzen sich positiv auf die Symptomatik und Lebensqualität von Menschen mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis auswirkt. Egal, ob ein Haustier vorhanden ist oder nicht, Betroffene profitieren von vermehrter Aktivität.
 

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