• Real-World-Daten untermauern Potenzial von Neurofilament-Leichtketten im Serum als Biomarker für Multiple Sklerose

    Erhöhte Serumkonzentrationen von Neurofilament-Leichtketten (NfL) gehen laut einer großen, beim diesjährigen ECTRIMS-Kongress präsentierten Real-World-Studie mit schlechterer neurologischer Funktion einher.

  • BPH-Therapie mit 5-ARI halbiert den PSA-Wert

    Die Behandlung einer BPH mittels 5-alpha-Reduktasehemmern halbiert den PSA-Wert, was die Diagnose eines möglichen Prostatakarzinoms verzögert

  • Spontane Kleinhirnblutungen: konservativ oder operativ?

    Eine aktuelle Metaanalyse aus den USA und Deutschland ging der Frage nach, ob die chirurgische Hämatomausräumung das funktionelle Ergebnis verbessert.

  • Hirnblutungen durch zu niedriges LDL?

    Unter vielen Ärzten ist die Ansicht verbreitet, dass niedrige LDL-C-Werte unbedenklich seien. Doch jüngste Studienergebnisse stellen diese Annahme infrage. So scheinen LDL-C-Werte unter 70 mg/dl das Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle zu erhöhen. Die zeigen nun auch neue Daten aus China.

  • Pathogenese der Zöliakie

    Unter Patienten mit einer genetischen Veranlagung für  Zöliakie nimmt das Risiko sowohl der Entwicklung von Antikörpern gegen die Gewebe-Transglutaminase als auch des Vollbilds einer Zöliakie mit dem durchschnittlichen Gluten-Gehalt der Nahrung während der ersten fünf Lebensjahre zu. Das hat eine Zöliakie-bezogene Auswertung der internationalen prospektiven TEDDY-Studie ergeben.

  • Metastasierter Brustkrebs mit hohem Anteil Risikomutationen

    Eine aktuelle Fallstudie zeigte, dass bis zu 14% der Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom in Multigentests erbliche Risikogene in größerer Zahl aufwiesen. Dabei fanden sich einige pathogene sowie wahrscheinlich pathogene Keimbahnvarianten.

  • Erhöhtes Risiko für Totgeburten bei Frauen mit Diabetes

    Frauen mit einem bereits vor der Schwangerschaft bestehenden Diabetes haben auch heute noch ein deutlich erhöhtes Risiko für Totgeburten. Ein schlecht eingestellter Diabetes mit hohem Langzeitblutzucker sowie Übergewicht oder Fettleibigkeit sind dabei die wichtigsten potenziell beeinflussbaren Risikofaktoren.

  • Blutdrucksenkung bei ICB – worauf kommt es an?

    Zwei aktuell im 'Lancet Neurology veröffentlichte Arbeiten deuten darauf hin, dass eine akute Senkung des systolischen Blutdruckes unter 140mm Hg machbar und sicher ist. Prognostisch bedeutsam scheint aber vor allem die Minimierung von Blutdruckschwankungen.

  • IBD und hormonale Krebstherapien

    Für PatientInnen mit entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) besteht ein signifikant erhöhtes Risiko für Erkrankungsrückfälle, wenn sie aufgrund einer Brust- oder Prostatakrebserkrankung mit Sexualhormonen behandelt werden.

  • Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit durch schwere Fatigue

    Fatigue beeinträchtigt PatientInnen mit ankylosierender Spondylitis (AS) in allen Lebensbereichen, darunter auch in ihrer Arbeitsfähigkeit und der Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben. Dies hat maßgebliche Auswirkungen auf ihre Lebensqualität. Mit der Bewältigung des dritthäufigsten Symptoms der AS – nach Steifigkeit und Schmerzen – werden die PatientInnen aber oft allein gelassen.

  • MRT statt Herzkatheter bei stabiler Angina pectoris?

    Kaum hat sich die sogenannte FFR-Messung von Koronarstenosen als neuer Standard etabliert, droht ihr eventuell schon die Ablösung – jedenfalls bei stabiler Angina pectoris: Eine neue Studie zeigt, dass ein Stress-Perfusions-MRT ähnlich effektiv ist und unnötige Herzkatheter-Untersuchungen vermeidet.

  • Erhöhtes Herzinsuffizienz-Risiko bei Diabetes

    Das Risiko für eine Herzinsuffizienz ist bei Diabetes deutlich erhöht. Dies gilt offensichtlich vor allem für Frauen mit Typ-1-Diabetes, deren Risiko für die Herzschwäche um 47% höher ist als das von Männern mit dieser Erkrankung. Bei Typ-2-Diabetes ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern nicht ganz so stark ausgeprägt, wie eine Analyse von 14 Kohortenstudien gezeigt hat.

  • Sport als Standard in der Krebsversorgung bei Kindern

    Die Belastungen und möglichen Spätfolgen einer Tumorbehandlung im Kindes- und Jugendalter sind enorm. Häufig werden Herz-Kreislauf, die Psyche und auch das muskuloskelettale System in Mitleidenschaft gezogen.

  • Neue LVAD-Technologie führt zu weniger Komplikationen

    Herzunterstützungssysteme helfen vielen Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz. Doch sie bringen auch eine Menge Komplikationen mit sich. Eine neue Gerätegeneration verspricht nun die Risiken zu minimieren, und wurde in einer Studie einem Vergleichstest unterzogen.

  • Kolorektale Adenome

    Männer, die mindestens zweimal pro Woche Joghurt konsumieren, leiden statistisch signifikant seltener an kolorektalen Adenomen als solche, die niemals Joghurt essen.

  • Thrombozytenaggregationshemmer nach intrazerebraler Hämorrhagie – pausieren oder fortsetzen?

    Überraschende Erkenntnisse der 'RESTART'-Studie legen nahe, dass die Wiederaufnahme einer vorbestehenden Plättchenhemmer-Therapie (im Vergleich zu deren Meidung) das Risiko wiederkehrender symptomatischer intrazerebraler Hämorrhagien senken könnte.

  • Glukokortikoide bei SLE-Patienten ausschleichend absetzen

    Im Rahmen einer italienischen Kohortenstudie war der Versuch, Glukokortikoide bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) ausschleichend abzusetzen, in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich. Die Krankheitsaktivität sollte aber zu Beginn des Absetzversuches niedrig sein – und der letzte Krankheitsschub bereits längere Zeit zurückliegen.

  • Umwelteinflüsse bei IBD

    Verschiedene Umwelteinflüsse begünstigen oder verhindern den Ausbruch der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.Nach Jahrzehnten der Unklarheit haben europäische Wissenschaftler Risikoabschätzungen zusammengeführt und in einer Meta-Analyse von Meta-Studien ("Umbrella-Untersuchung") ausgewertet.

  • Vielsitzer sterben früher!

    Menschen, die täglich sehr lange sitzen, laufen Gefahr früher zu sterben. Als Ausgleich wird körperliche Aktivität empfohlen. Unklar war bisher, wie viel Sport nötig ist, um seine „Sitzschuld“ zu begleichen. Eine neue Studie gibt nun Aufschluss.

  • Erhöhtes Krebsrisiko bei Typ-2-Diabetes

    Patienten mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Allerdings wird das Krebsrisiko bei Frauen und Männern sehr unterschiedlich beeinflusst und auch nicht alle Krebsentitäten sind gleichermaßen betroffen, wie eine große Bevölkerungsstudie aus China gezeigt hat.

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