• Beitragssatzstabilisierungsgesetz in der Korrekturrunde: Koalition stellt Hybrid-DRGs infrage

    Die Koalition schnürt das Beitragssatzstabilisierungsgesetz wieder auf: Budgetvorgaben werden angepasst, die Hybrid-DRGs sollen weitgehend entfallen. Ärzteschaft und Kassen warnen vor einem Ende der Ambulantisierung.

  • Härtere Strafen für Angriffe auf Ärzte – auch außerhalb der Notaufnahme

    Kabinett beschließt schärfere Strafen bei Gewalt gegen Heilberufe und stabilisiert die Pflegefinanzen. Die Koalition will zudem die Fixkostendegression kippen und streitet um die Zuckersteuer.

  • Kaltschlingen ab Oktober über den EBM abrechenbar

    Ab dem 1. Oktober können Praxen die Sachkosten für Einmal-Kaltschlingen über die Kostenpauschale 40460 abrechnen, bisher war dies nur für Heißschlingen möglich. Der Bewertungsausschuss folgt damit der aktuellen S2k-Leitlinie.

  • Merz räumt Gerechtigkeitsproblem ein – Linnemann stellt klar: PKV steht nicht zur Disposition

    Merz kritisiert Wartezeiten für Kassenpatienten, Linnemann verteidigt die PKV. Außerdem: Orientierungswert 2027, Widerspruchslösung, WHO-Warnung vor Ärztemangel.

  • Herzbericht 2026: Weniger Herztote, aber viel ungenutztes Präventionspotenzial

    Herzkrankheiten fordern weniger Todesopfer, doch Region und Geschlecht machen große Unterschiede. Die Herzstiftung fordert Prävention ab der Kita.

  • Pflegekosten belasten Kommunen erheblich: Städte- und Gemeindebund fordert die Einführung eines Kostendeckels

    Aufgrund der stark steigenden Belastungen für Pflegebedürftige und öffentliche Haushalte fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund eine umfassende Reform der Pflegefinanzierung.

  • Linnemann kündigt Entwurf für Primärversorgungssystem im November an

    Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will den Entwurf für das Primärversorgungssystem im November vorlegen. Anlass sind die langen Wartezeiten für gesetzlich Versicherte von durchschnittlich 36 bis 41 Tagen.

  • Notfallreform: Ärzte sehen weiter erheblichen Korrekturbedarf

    Ärzteverbände begrüßen Teile der Reform, kritisieren aber Finanzierung, 24/7-Vorgaben und neue Parallelstrukturen.

  • Hausärzteverband formuliert sechs Eckpunkte für die Primärversorgung

    Der Hausärzteverband fordert, die hausarztzentrierte Versorgung zur Grundlage des geplanten Primärversorgungssystems zu machen. Hausarztpraxen sollen dabei zentrale Anlauf- und Steuerungsstellen bleiben.

  • TSVG-Zuschläge und ePA-Pauschale: Streichung kommt erst zum Jahreswechsel

    Die Kassen wollten früher streichen, die KBV setzte sich durch: Erst ab Januar entfallen Terminvermittlungs-Zuschläge, ePA-Erstbefüllung und weitere Leistungen.

  • Wochenrückblick: Behandlungsfehler melden ohne Sanktion: MD fordert Systemwechsel

    97 Todesfälle durch Behandlungsfehler allein 2025, geschätzte Milliardenkosten durch vermeidbare Schäden: Der Medizinische Dienst fordert ein verpflichtendes, aber sanktionsfreies Meldesystem nach internationalem Vorbild.

  • KBV sagt so, Kassen sagen anders: Wer trägt das Risiko bei Cannabis-Rezepten?

    Cannabisblüten sind seit Ende Juli keine Kassenleistung mehr, auch nicht für Bestandspatienten. Für Neupatienten gilt ein Fertigarzneimittel-Vorrang, den KBV und Kassen unterschiedlich auslegen.

  • GKV-Spargesetz: 3 Milliarden weniger Honorar für die Praxen

    Rund drei Milliarden Euro weniger Honorar erwartet die KBV durch das GKV-Spargesetz 2027 – besonders hart trifft es die Fachärzte.

  • Wochenrückblick: Linnemann übernimmt das Gesundheitsministerium von Warken

    Der Rücktritt von Jens Spahn löst einen Kabinettsumbau aus: Nina Warken wechselt ins Kanzleramt, neuer Gesundheitsminister wird Carsten Linnemann.

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