Ein enger Zeitplan, konkrete Finanzierungsschritte und deutliche Belastungen für zentrale Akteure prägen die geplante Reform. Sie basiert auf 66 Expertenempfehlungen, die nun zügig umgesetzt werden sollen.
Die Vorschläge zur Entlastung der gesetzlichen Kassen stoßen auf breite Kritik. Ärzte, Kliniken und Verbände warnen vor Versorgungslücken, während Kassen und Wirtschaft Reformdruck betonen.
Bis zu 42 Mrd. Euro sollen bis 2027 eingespart werden. Vertragsärzte sollen 5,5 Mrd. Euro beitragen, vor allem durch Rücknahme von TSVG-Vergütungsregelungen. Doch sind die Einschnitte fair verteilt – und was bedeuten sie für die ambulante Versorgung?
Die Finanzkommission Gesundheit will die GKV bis 2030 um fast 64 Milliarden Euro entlasten. Die Hauptlast tragen die Leistungserbringer – Vertragsärzte sollen allein über fünf Milliarden Euro beisteuern. Alle Empfehlungen im Überblick.
Die überarbeitete Krankenhausreform passiert den Bundesrat, begleitet von Kritik und Forderungen der Länder. Parallel bringt die Politik neue Regeln für Organspende, Fachkräfte und Steuern auf den Weg.
4,5 Prozent weniger Honorar: Die KBV will die Kürzung vor Gericht stoppen und warnt vor Folgen für die Versorgung psychisch Kranker.
Neue Versorgungspauschale für Chroniker vereinbart, Psychotherapie-Honorare um 4,5 % gekürzt und die GKV trotz Überschuss vor einem Milliardendefizit – das und mehr war in der letzten Woche gesundheitspolitisch relevant.
Der Bundestag hat Anpassungen an der Krankenhausreform beschlossen. Der Kompromiss mit den Ländern stößt auf Kritik seitens der Opposition.
Nach intensiven Verhandlungen wurde ein Kompromiss zur Klinikreform erzielt. Die Länder erhalten mehr Flexibilität bei Fristen und Ausnahmen. Kritiker befürchten jedoch längere Wartezeiten und niedrigere Qualitätsstandards.
Ein Jahr nach dem Start wird die elektronische Patientenakte kaum genutzt. Gleichzeitig steigen Klinik-Kosten, und die Krankenhausreform gerät politisch unter Druck.
Die Koalition ringt um die Stabilisierung der GKV. Ärzteverbände warnen vor Missständen in Kliniken, kritisieren das ÖGD-Aus und fordern Klarheit beim Schutz der ePA.
Der Austritt der USA aus der WHO verändert die finanziellen und politischen Rahmenbedingungen der internationalen Gesundheitszusammenarbeit und führt zu strukturellen Anpassungen innerhalb der Organisation.
Bis 2030 sollen 20 Millionen Versicherte die elektronische Patientenakte nutzen. Die Digitalisierungsstrategie des BMG setzt auf ePA-Erweiterung, bessere Datennutzung und stabilere Telematikinfrastruktur.
Der Bundesrechnungshof kritisiert den starken Anstieg der extrabudgetären Vergütung für Vertragsärzte als weitgehend unbegründet und unwirtschaftlich und fordert eine deutliche Reduzierung dieser Honoraranteile.