4,5 Prozent weniger Honorar: Die KBV will die Kürzung vor Gericht stoppen und warnt vor Folgen für die Versorgung psychisch Kranker.
Neue Versorgungspauschale für Chroniker vereinbart, Psychotherapie-Honorare um 4,5 % gekürzt und die GKV trotz Überschuss vor einem Milliardendefizit – das und mehr war in der letzten Woche gesundheitspolitisch relevant.
Der Bundestag hat Anpassungen an der Krankenhausreform beschlossen. Der Kompromiss mit den Ländern stößt auf Kritik seitens der Opposition.
Nach intensiven Verhandlungen wurde ein Kompromiss zur Klinikreform erzielt. Die Länder erhalten mehr Flexibilität bei Fristen und Ausnahmen. Kritiker befürchten jedoch längere Wartezeiten und niedrigere Qualitätsstandards.
Ein Jahr nach dem Start wird die elektronische Patientenakte kaum genutzt. Gleichzeitig steigen Klinik-Kosten, und die Krankenhausreform gerät politisch unter Druck.
Die Koalition ringt um die Stabilisierung der GKV. Ärzteverbände warnen vor Missständen in Kliniken, kritisieren das ÖGD-Aus und fordern Klarheit beim Schutz der ePA.
Der Austritt der USA aus der WHO verändert die finanziellen und politischen Rahmenbedingungen der internationalen Gesundheitszusammenarbeit und führt zu strukturellen Anpassungen innerhalb der Organisation.
Bis 2030 sollen 20 Millionen Versicherte die elektronische Patientenakte nutzen. Die Digitalisierungsstrategie des BMG setzt auf ePA-Erweiterung, bessere Datennutzung und stabilere Telematikinfrastruktur.
Der Bundesrechnungshof kritisiert den starken Anstieg der extrabudgetären Vergütung für Vertragsärzte als weitgehend unbegründet und unwirtschaftlich und fordert eine deutliche Reduzierung dieser Honoraranteile.
Sie prägte die deutsche AIDS-Politik wie kaum eine andere und kämpfte unbeirrt gegen Stigmatisierung, Angst und Ausgrenzung.
500 Millionen Euro für postinfektiöse Erkrankungen, überlastete Klinikärzte, Reformen bei der Berufsanerkennung und Defizite in der Prävention.
Das geplante digitale Primärarztsystem soll Patienten besser steuern, Wartezeiten verkürzen und Ärzte entlasten. Die bedeutendste Gesundheitsstrukturreform dieser Legislatur könnte 2028 umgesetzt sein.
Leopoldina fordert einen Paradigmenwechsel bei Adipositas, Fachgesellschaften mahnen Umweltfaktoren an, neue Daten stärken die hausarztzentrierte Versorgung.
Das Bundesgesundheitsministerium kündigt weitreichende Reformen, strikte Ausgabendisziplin sowie mögliche höhere Zuzahlungen und Leistungskürzungen an.