Die GKV-Ausgaben steigen fast doppelt so stark wie die Einnahmen, 2027 droht ein Defizit von 19 Milliarden Euro.
19 Milliarden Euro Defizit: Der Bundestag berät das GKV-Spargesetz und erntet scharfe Kritik von Opposition, Bundesrat und Pharmaindustrie.
Aktuelle Entwicklungen aus der Gesundheitspolitik: Apothekenrolle, Spargesetz, Psychotherapiehonorar und die Finanzlage der GKV im Überblick.
Bundesrat gegen Sparkurs, Wirtschaftsweise für Strukturreformen. Außerdem: ein neuer Aktionsplan zur Arzneimitteltherapiesicherheit und der Ruf nach mehr Gender-Medizin.
Mehr Befugnisse für Apotheken, massiver Druck auf Krankenhäuser, ein neues Primärarztsystem in Arbeit und Deutschland auf Platz 25 beim Kindeswohl. Eine Woche mit weitreichenden Folgen für die Versorgung.
Beim 130. Deutschen Ärztetag in Hannover hält Ministerin Warken am GKV-Spargesetz fest. Die Ärzteschaft fordert Strukturreformen, warnt vor Leistungskürzungen und beschließt eine neue Weiterbildungsordnung.
Sparzwänge, Digitalgesetz und Reformdruck: Der Ärztetag in Hannover trifft auf eine aufgeheizte gesundheitspolitische Großwetterlage.
Das neue 17-Milliarden-Euro-Sparpaket der Bundesregierung zwingt Ärzte, Kliniken und Versicherte gleichermaßen zu drastischen finanziellen Einschnitten, um die Krankenkassenbeiträge stabil zu halten.
Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung beschlossen – Ärzteverbände äußern deutliche Kritik.
Die Bundesregierung plant ein Spargesetz mit Einsparungen in Milliardenhöhe – inklusive der Rückkehr zur Budgetierung und Eingriffen in Vergütung und Arzneimittelmarkt.
Ein enger Zeitplan, konkrete Finanzierungsschritte und deutliche Belastungen für zentrale Akteure prägen die geplante Reform. Sie basiert auf 66 Expertenempfehlungen, die nun zügig umgesetzt werden sollen.
Die Vorschläge zur Entlastung der gesetzlichen Kassen stoßen auf breite Kritik. Ärzte, Kliniken und Verbände warnen vor Versorgungslücken, während Kassen und Wirtschaft Reformdruck betonen.
Bis zu 42 Mrd. Euro sollen bis 2027 eingespart werden. Vertragsärzte sollen 5,5 Mrd. Euro beitragen, vor allem durch Rücknahme von TSVG-Vergütungsregelungen. Doch sind die Einschnitte fair verteilt – und was bedeuten sie für die ambulante Versorgung?
Die Finanzkommission Gesundheit will die GKV bis 2030 um fast 64 Milliarden Euro entlasten. Die Hauptlast tragen die Leistungserbringer – Vertragsärzte sollen allein über fünf Milliarden Euro beisteuern. Alle Empfehlungen im Überblick.