Das Still-Syndrom ist eine seltene autoinflammatorische Erkrankung, die durch eine erhöhte Aktivierung des angeborenen Immunsystems gekennzeichnet ist. Es umfasst die systemische juvenile idiopathische Arthritis als auch die adulte Form. Typische klinische Zeichen sind tägliche Fieberschübe, Hautausschläge sowie Gelenkschmerzen oder Arthritis.
Was hat sich in der Therapie verändert?
Früher wurde das Still-Syndrom häufig mit nichtsteroidalen Antirheumatika, Glukokortikoiden und klassischen krankheitsmodifizierenden Therapien behandelt. Heute kommen zunehmend Biologika zum Einsatz, die gezielt entzündungsfördernde Signalwege wie Interleukin 1 oder Interleukin 6 blockieren. Studiendaten weisen darauf hin, dass ein früher Einsatz dieser modernen Therapieansätze helfen kann, Langzeitfolgen zu vermeiden.
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