Diagnostik und Therapie des Still-Syndroms

Gelenkschmerzen, Fieber, Ausschlag: Warum beim Still-Syndrom moderne Therapieansätze den Unterschied machen

Das Still-Syndrom ist eine seltene autoinflammatorische Erkrankung, die durch eine erhöhte Aktivierung des angeborenen Immunsystems gekennzeichnet ist. Es umfasst die systemische juvenile idiopathische Arthritis als auch die adulte Form. Typische klinische Zeichen sind tägliche Fieberschübe, Hautausschläge sowie Gelenkschmerzen oder Arthritis.

Was hat sich in der Therapie verändert?
Früher wurde das Still-Syndrom häufig mit nichtsteroidalen Antirheumatika, Glukokortikoiden und klassischen krankheitsmodifizierenden Therapien behandelt. Heute kommen zunehmend Biologika zum Einsatz, die gezielt entzündungsfördernde Signalwege wie Interleukin 1 oder Interleukin 6 blockieren. Studiendaten weisen darauf hin, dass ein früher Einsatz dieser modernen Therapieansätze helfen kann, Langzeitfolgen zu vermeiden.

Diese Fortbildung gibt einen Überblick über Epidemiologie, Pathophysiologie, klinisches Bild, Diagnose und Therapie des Still-Syndroms. Der Fokus liegt dabei auf den modernen Behandlungsstrategien.