Migräne – mehr als Kopfschmerzen

Diese CME Fortbildung behandelt das Krankheitsbild und die sozioökonomische Relevanz der Migräne, sowie Diagnostik und akuttherapeutische und prophylaktische Maßnahmen.

In der Klassifikation der internationalen Kopfschmerzgesellschaft werden mehr als 240 verschiedene Arten des Kopfschmerzes unterschieden. Unter pathophysiologischen Gesichtspunkten lassen sich Kopfschmerzen in idiopathische (primäre) und symptomatische (sekundäre) Kopfschmerzen einteilen. Zu den häufigsten primären Kopfschmerzen zählen die Migräne und der Spannungskopfschmerz. Migräne gehört zu den Hauptgründen für gesundheitliche Beeinträchtigung, besonders bei Personen zwischen dem 15. und 49. Lebensjahr. An den typischen halbseitigen Kopfschmerzattacken der Migräne, die oft mit Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit einhergehen, leiden laut Daten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft 7,2 % der Menschen in Deutschland. Migränepatienten sind stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt und zugleich hat die Erkrankung enorme sozioökonomische Auswirkungen. Trotz dieser Krankheitslast sind Migränepatienten in Deutschland unterversorgt und die Behandlungsmöglichkeiten werden nicht bei allen Patienten ausgeschöpft.

In dieser zertifizierten Fortbildung wird ein Überblick über das Krankheitsbild und die sozioökonomische Relevanz der Migräne gegeben während Diagnostik sowie akuttherapeutische und prophylaktische Maßnahmen vorgestellt werden.