Neurofilament-Leichtketten im Serum (sNfL) als Biomarker bei der Multiplen Sklerose

Diese Fortbildung vermittelt ein Verständnis für die Verwendung von sNfL als Biomarker für die MS und zeigt, wie dieser im Verlauf des Monitorings bei MS eingesetzt werden könnte.

Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche, autoimmune Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch Prozesse wie Demyelinisierung, Neurodegeneration und axonale Schäden gekennzeichnet ist. Untersuchungen zeigen schädigende Prozesse, bereits, Jahre vor den ersten klinischen Symptomen. Eine frühzeitige Diagnose und zielgerichtete Behandlung sind essenziell, um das Fortschreiten der Erkrankung und Behinderungen zu verlangsamen.

Die Variabilität des Krankheitsverlaufs und des Therapieansprechens bei MS erfordert die Entwicklung präziser Marker zur Einschätzung der Krankheitsaktivität und Überwachung des Therapieerfolgs. Hierfür sind Biomarker von zentraler Bedeutung. Ein idealer Biomarker spiegelt objektiv das Auftreten oder Verschwinden von Krankheitsaktivität bei wiederholten Untersuchungen wider und kann gleichzeitig zukünftige Krankheitsverläufe vorhersagen. Dabei haben sich Neurofilament-Leichtketten im Serum (sNfL) als einer der wichtigsten Biomarker für axonale Schäden in einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen herausgestellt. Diese Fortbildung vermittelt ein Verständnis für die Verwendung von sNfL als Biomarker für die MS und zeigt, wie dieser im Verlauf des Monitorings bei MS eingesetzt werden könnte.