Die rheumatoide Arthritis (RA) ist die häufigste chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen in Deutschland und führt zu erheblichen sozioökonomischen und gesundheitlichen Belastungen. Die Therapieansätze sind vielfältig und reichen von einer Methotrexat (MTX)-basierten Erstlinientherapie über Kombinationstherapien bis hin zur Monotherapie mit bDMARDs oder JAK-Inhibitoren. Laut den Empfehlungen der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) sollen alle Patienten ohne relevante Kontraindikationen zunächst mit MTX behandelt werden. Bei unzureichendem Ansprechen auf MTX oder in Phasen erhöhter Krankheitsaktivität kann die Therapie auf biologische DMARDs (bDMARDs) oder Januskinase-(JAK-)Inhibitoren umgestellt werden.
Trotz der Empfehlungen wird ein relevanter Anteil der Patienten unter bDMARDs oder JAK-Inhibitoren im klinischen Alltag monotherapeutisch behandelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: reduzierte Nebenwirkungsraten, eine Verbesserung der Adhärenz durch vereinfachte Anwendung der Medikamente, eine Vermeidung von Arzneimittelwechselwirkungen sowie die Patientenpräferenz. Die Option einer Monotherapie ist nur für einen Teil der bDMARDs zugelassen. Dies liegt vor allem an fehlenden Daten zur Monotherapie in den Phase-III-Studien. In dieser Fortbildung werden aktuelle Daten zu monotherapeutischen Behandlungsstrategien besprochen und das Potenzial der Monotherapie bei der rheumatoiden Arthritis gezeigt.
Prof. Dr. Korn, Prof. Dr. Kolditz, Dr. Polke und PD Dr. Veit informieren über Aktuelles aus dem Bereich der Pneumologie und besprechen die Highlights des DGP-Kongresses.
Prof. Dr. Christoph Sarrazin informiert über metabolische Lebererkrankungen und ihre Folgen und klärt auf, wie Risikopatient:innen frühzeitig erkannt werden.
Prof. Dr. Martin Busch und Dr. Claudia Schinköthe informieren praxisnah über die aktuelle Datenlagen zum Einsatz von SGLT2-Inhibitoren im Alter.
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Prof. Dr. Stephan Jacob bespricht, wie medikamentöse Zusatzeffekte gezielt eingesetzt werden können, um Komorbiditäten effektiv zu behandeln und Prognosen zu verbessern.
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Dr. Kirsche, Dr. Naumann und Dr. Rose vermitteln praxisnahes Wissen zur Substitutionstherapie – Pharmakologie, Hausarztalltag und nachhaltiger Patientenbegleitung
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Prof. Dr. Feldkamp und Dr. Simon vermitteln praxisnahes Wissen zur diabetischen Nephropathie mit Fokus auf evidenzbasierte, organprotektive Strategien.
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Prof. Schwarz erläutert die Herausforderungen der IAPA bei Influenza, mit Fokus auf frühzeitige Diagnostik, Therapieoptionen und intensivmedizinisches Management.
Prof. Dr. Birgit Aßmus schildert derzeitige medikamentöse Therapieoptionen bei Herz- und Niereninsuffizienz anhand klinischer Fallbeispiele.
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Arzneimittelinteraktionen bei multimorbiden Patient:innen erfordern höchste Vorsicht. <br />Prof. Dr. Paul Brinkkötter informiert über praxisnahes Medikamentenmanagement.
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Was bedeutet die elektronische Patientenakte (ePA) für meine Abläufe in der Praxis? Antworten geben Dr. Jürgen Flohr und Sebastian Klein.
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