Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit etwa 75.000 neuen Fällen pro Jahr in Deutschland. Männer sind seltener betroffen und machen nur etwa 1 % der Fälle aus. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen das Geschlecht, höheres Alter, familiäre Vorbelastung und hormonelle Einflüsse. Die Mehrheit der Brustkrebsfälle ist Hormonrezeptor-positiv (HR+), wobei etwa 80 % gleichzeitig HER2-negativ sind (HER2: Human Epidermal Growth Factor Receptor 2) sind.
Bei Patientinnen mit metastasiertem HR+/HER2-negativem Brustkrebs besteht die Erstlinientherapie in der Kombination eines Cyclin-abhängigen Kinase‑4/6-(CDK4/6)-Inhibitors mit einem Aromatasehemmer oder Fulvestrant. Selbst bei drohendem Organausfall und/oder einer symptomatischen viszeralen Metastasierung ist nicht zwingend eine Chemotherapie erforderlich, und eine endokrinbasierte Therapie kann individuell eingesetzt werden. Seit 2022 bzw. 2024 sind die CDK4/6‑Inhibitoren Abemaciclib und Ribociclib ebenfalls zur Therapie des frühen Mammakarzinoms unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen.
Die zertifizierte CME-Fortbildung untersucht die Unterschiede zwischen den zugelassenen CDK4/6‑Inhibitoren Palbociclib, Ribociclib und Abemaciclib.
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