Die richtige Reihenfolge finden: Sequenztherapie der Osteoporose

Diese CME beleuchtet die Möglichkeiten der Sequenztherapie, sowie die Nutzen-Risiko-Abwägung, die Einordnung der Langzeitfolgen, Therapiepausen und das Monitoring.

Osteoporose ist die häufigste Knochenkrankheit in Deutschland. Sie nimmt mit steigendem Alter in der Prävalenz zu. Etwa vier von fünf Betroffenen sind Frauen. Die Erkrankung ist durch eine Reduktion der Knochendichte und eine Veränderung der Knochenmikroarchitektur charakterisiert, woraus sich ein erhöhtes Risiko für Frakturen ergibt. Dies stellt das eigentliche Gesundheitsrisiko der Osteoporose dar.

Ca. 70 % der Personen mit diagnostizierter Osteoporose und/oder stattgehabter osteoporosebedingter Fraktur erhalten keine entsprechende Osteoporosetherapie. Daneben ist die Behandlung mit verschiedenen Herausforderungen für die Ärzt*innen verbunden: Welche Therapie ist für welche*n Patient*in geeignet und mit welcher Dauer? Welche Therapiesequenz kommt infrage? Letzteres ist relevant, weil verschiedene Umstände, wie Zulassungsbeschränkungen, fehlender Nutzen bei Überschreitung einer bestimmten Anwendungsdauer sowie mögliche Nebenwirkungen, dazu beitragen, dass bei der lebenslangen Versorgung von Menschen mit Osteoporose mehrere Medikamente sequenziell eingesetzt werden. Diese Fortbildung zeigt die Möglichkeiten der Sequenztherapie und beleuchtet Fragestellungen wie die Nutzen-Risiko-Abwägung, die Einordnung der Langzeitfolgen, Therapiepausen und das Monitoring.