Kontrazeption für junge Frauen – mehr als nur Verhütung

Das Verhütungsverhalten junger Frauen verändert sich deutlich. Diese Fortbildung beleuchtet hormonelle Methoden und deren gesundheitliche Zusatznutzen.

Das Verhütungsverhalten junger Frauen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Während das Kondom die Pille als häufigstes Verhütungsmittel abgelöst hat, begegnen viele junge Frauen hormonellen Präparaten mit Skepsis. Häufig stehen Sorgen vor Nebenwirkungen wie Stimmungsschwankungen, verminderter Libido oder einem Gefühl der Fremdsteuerung im Vordergrund.

Die Fortbildung stellt diesen Wahrnehmungen wissenschaftlich fundierte Informationen gegenüber und erläutert die gesundheitlichen Zusatznutzen hormoneller Kontrazeption. Dazu zählen unter anderem die Linderung starker Regelschmerzen, die Behandlung hormoneller Dysbalancen, die Verbesserung von Akne sowie die zuverlässige Zyklusregulation. Zudem werden aktuelle Empfehlungen vorgestellt, wie hormonelle Methoden auch unabhängig vom Verhütungswunsch sinnvoll eingesetzt werden können. Ziel ist es, eine evidenzbasierte Grundlage für die differenzierte Beratung junger Patientinnen zu vermitteln.