Digitalisierung, künstliche Intelligenz (KI) und moderne Zelltherapien revolutionieren das Blutproduktemanagement und erweitern die Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs und anderen schweren Erkrankungen.
Der Bundesrat hat Anfang Februar den Gesetzen zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (DigiG) und zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten (GDND) zugestimmt. Die DGIM sieht darin ein wichtiges Signal für das Voranschreiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen.
In der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Fahrrad oder bei der Haushaltsarbeit: Podcasts sind ein äußerst beliebtes Medium, um parallel zu alltäglichen Aufgaben Wissen zu vermitteln.
Spätestens mit ChatGPT ist Künstliche Intelligenz (KI) in unserem gesellschaftlichen und persönlichen Bewusstsein sowie in unserem privaten wie berufichen Leben angekommen. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob, sondern nur noch wie KI unser Leben und Dasein als Menschen und Internisten verändern wird.
Die DGIM begrüßt, dass das Bundesministerium für Gesundheit mit dem Referentenentwurf zum Digital-Gesetz (DigiG) die Digitalisierung im Gesundheitswesen konsequent vorantreibt und erkennbar an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ausrichtet.
Seit zweieinhalb Jahren können gesetzlich Versicherte bei ihrer Krankenkasse die elektronische Patientenakte ePA beantragen – doch bislang hat dies nicht einmal jeder hundertste Versicherte getan.
Rund 2 Jahre nach Einführung der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) für gesetzlich Versicherte sind derzeit 34 dieser speziellen Gesundheits-Apps im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet, davon6 für internistische Krankheitsbilder.
KI und Algorithmen haben bereits im Studium das Potential, die medizinische Ausbildung zu revolutionieren und damit den Arztberuf grundlegend zu verändern. Doch wie kann das am besten gelingen?
Die Digitalisierung der öffentlichen Krankenhäuser erwies sich als erfolgslos. Joris Galland erklärt, wie ein mutiger Technologiesprung zur Künstlichen Intelligenz eine zweite Chance für das Krankenhaussystem bieten könnte.
eHealth, mHealth, DiGA, KI und Telemedizin – eine breite Palette digitaler Technologien schickt sich an, den ärztlichen Alltag zu verändern. Welche Anwendungen im Bereich der Inneren Medizin bereits in der Praxis angekommen sind, welche Potenziale die Digitalisierung bietet und wo noch offene Fragen und Probleme bestehen, diskutierten Expertinnen und Experten beim DGIMTalk am 4. April 2022.
Als Jan Philipp Albrecht, heute Minister in Kiel, im Europaparlament 2016 die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) über die Ziellinie gebracht hat, hatte er wahrscheinlich im Sinn, die Bürger vor den Übergriffen und der Sammelwut von Google, Facebook, und anderen zu schützen. Ich vermute, er hatte nicht im Sinn, den vom Neurochirurgen erstellten OP-Bericht gegen den Zugriff des Notfallmediziners zu schützen.
Überflüssige, falsch dosierte oder für den jeweiligen Patientenungeeignete Arzneimittel – Verordnungsfehler wie diese sind in Deutschland nicht selten und für Patientinnen und Patienten mit erheblichen Risiken verbunden. Wie die Arzneimitteltherapie trotz einer stetig zunehmenden Zahl von Wirkstoffen sicherer gemacht werden kann, diskutierten Experten beim DGIMTalk am 21. Februar.
Endlich wird alles gut. Der Koalitionsvertrag der Ampelregierung mit dem Titel „Mehr Fortschritt wagen“ widmet der Digitalisierung breitesten Raum. Geplant ist ein „umfassender digitaler Aufbruch“ und ein „vorsorgendes, krisenfestes und modernes Gesundheitssystem, welches die Chancen biotechnologischer und medizinischer Verfahren nutzt, […] dies unter zu Zuhilfenahme „datenbasierter Lösungen quer durch alle Sektoren“.
Können Kohlenstoffionen den Kampf gegen Krebs revolutionieren? Ein Experte für Kernphysik erläutert die Partikeltherapie genauer.