Sechs Subtypen, sehr unterschiedliche Risiken: Prädiabetes ist heterogener als lange angenommen. Welche Patienten besonders gefährdet sind – und warum Lebensstilinterventionen auch ohne Gewichtsverlust wirken.
Jede zehnte Frau ist betroffen – doch Expertise und Kapazitäten für eine fachgerechte Liposuktion sind begrenzt. Prof. Taeger im Interview über konkrete Befunde, klare Differenzialdiagnostik und realistische Therapieziele für den Praxisalltag.
Neuroimaging-Daten zeigen: Insulin wirkt im weiblichen Gehirn anders – mit Folgen für kardiovaskuläres Risiko, Therapieansprechen und Versorgung. Prof. Kullmann erklärt, warum Gendermedizin in der Diabetologie nicht warten kann.
Im Praxisalltag bleibt für psychosoziale Themen kaum Zeit. Prof. Kulzer erklärt, welche Red Flags Diabetologen nicht übersehen dürfen, und was Resilienz wirklich leisten kann.
„Transformation“ klingt harmlos – in der Realität erleben viele Praxen und Kliniken vor allem Unsicherheit, Personalverlust und Versorgungsdruck.
CGM, Pumpe, AID – die Technik ist da, doch ältere und sozial benachteiligte Menschen mit Typ-1-Diabetes profitieren bislang kaum. Dr. Lanzinger erklärt, wo die Versorgung nachsteuern muss – und was Registerdaten konkret zeigen.
Apfel oder Birne, Mann oder Frau, Menopause oder Mikrobiom. Prof. Dr. Michael Stumvoll erklärt, warum die Heterogenität der Adipositas die alten Diagnostikraster sprengt.
SGLT2-Hemmer, GLP-1-RA und nsMRA wirken beim CKM-Syndrom in Kombination additiv und senken die Mortalität, kardiovaskuläre Ereignisse und das Nierenversagen. Doch wie stark ist die Evidenz für die Dreifachtherapie wirklich?
Wenn Herz, Niere und Stoffwechsel gleichzeitig betroffen sind: Wer das Zusammenspiel früh erkennt, kann progressive Schäden stoppen, bevor das Vollbild eintritt.
Adipositas kostet Betroffene bis zu zehn Lebensjahre und ist weit mehr als eine Frage der Disziplin. Warum Lifestyle-Interventionen allein selten reichen und welche Rolle Tirzepatid spielt.
Unter dem Motto „Realität der Menschen" rückt der DDG-Kongress (13.–16. Mai 2026) verunsicherte Patienten, Umwelteinflüsse und Versorgungsqualität in den Vordergrund. Die folgenden Sessions liefern Antworten jenseits von Leitlinien und Laborwerten.
Vom 13.–16. Mai 2026 findet in Berlin der Kongress der Diabetologie unter dem Motto „Revolution der Mittel“ statt. Wir haben die Sitzungen herausgearbeitet, die das Fach technologisch und pharmakologisch prägen werden.
Übergewicht macht krank – das ist bekannt. Aber wie stark es das Risiko für schwere Infektionen in die Höhe treibt, zeigt jetzt erstmals eine Studie mit über 540.000 Teilnehmenden. Die Zahlen sind deutlicher als erwartet.
Hochverarbeitete Lebensmittel gelten allgemein als ungesund. In der Praxis hängen mögliche Risiken für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen jedoch stark davon ab, welche Produktgruppe konkret konsumiert wird.