Apfel oder Birne, Mann oder Frau, Menopause oder Mikrobiom: Die Heterogenität der Adipositas sprengt die alten Diagnostikraster. Prof. Dr. Michael Stumvoll erklärt, welche Marker, Subtypen und Therapieentscheidungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren über den Behandlungserfolg entscheiden.
Studien belegen den Nutzen KI-gestützter Polypendetektion. Skillverlust, falsche Sicherheit und Schwächen bei seltenen Befunden zeigen jedoch die Grenzen. Prof. Hann ordnet ein.
KI-gestützte Auskultation verspricht Effizienz – doch wer trägt die Verantwortung, wenn das System irrt? Nadine Schlicker zeigt, warum die aktuelle Verantwortungsverteilung unfair ist, wie Vertrauen in KI sinnvoll kalibriert wird und welcher klinische Skill gerade leise verschwindet.
Ist die Dreifachtherapie die Zukunft des CKM-Syndroms? SGLT2-Hemmer, GLP-1-RA und nsMRA wirken in Kombination additiv – mit signifikantem Nutzen für Herz, Niere und Überleben. Was die Datenlage zeigt und wo aktuell die Grenzen liegen.
Trotz erwiesenem Nutzen bleiben viele Menschen der Darmkrebsvorsorge fern. Können LLMs die Lücke schließen? Prof. Hann zeigt, wo KI bereits überzeugt und wo ihre Grenzen liegen.
Multimorbide Patienten, Ambulantisierung, Personalmangel: Der Druck im Klinikalltag wächst. Dr. Wiebke Rösler zeigt, wo es konkret hakt – und welche Strategien die Versorgungsqualität sichern.
Mehrere unerklärbare Körpersymptome können auf Depression hinweisen. Prof. Michael Landgrebe zeigt, wie Sie Warnsignale erkennen, evidenzbasiert behandeln – und wann hausärztliche Grenzen erreicht sind.
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland haben eine chronische Nierenerkrankung. Sie bleibt einer der am stärksten unterschätzten kardiovaskulären Risikofaktoren, mit wachsenden Folgen für die Versorgung.
Herz, Niere und Stoffwechsel sind eng miteinander verknüpft – erkrankt ein Organ, geraten oft auch die anderen unter Druck. Das CKM zeigt: Wer früh und ganzheitlich denkt, kann das gefährliche Vollbild verhindern.
Wie viel Ehrlichkeit verträgt Hoffnung? Prof. Jalid Sehouli über Gespräche in existenziellen Situationen.
Genetische Befunde sind längst mehr als akademisches Zusatzwissen. Prof. Bergmann erläutert im Gespräch auf dem DGIM-Kongress, wann genetische Diagnostik klinische Entscheidungen tatsächlich verändert – und wo Zurückhaltung geboten ist.
Die neue S3-Leitlinie zum Schilddrüsenkarzinom bündelt Empfehlungen und stellt Diagnostik und Therapie auf eine risikoadaptierte, interdisziplinäre Basis.
Hinter der verdickten Herzwand stecken oft Amyloidose oder genetische Kardiomyopathien – zu selten erkannt. Prof. Dr. Benjamin Meder zeigt die entscheidenden Red Flags.
Zwei neue Medikamente, eine Ghrelin-reduzierende OP und eine noch nicht in der Leitlinie verankerte Ernährungstherapie: Auf dem DGIM 2026 wurde die MASLD als Systemerkrankung präsentiert, die einen multidisziplinären Ansatz verlangt.
Unklares Abdomen, dunkler Urin, neurologische Symptome: Der Fall zeigt, wie leicht eine akute intermittierende Porphyrie übersehen wird.
Rheumatische Erkrankungen beginnen oft Jahre vor der klinischen Diagnose – und zeigen sich zunächst als Sehnenansatzschmerz, Rückenschmerz oder unspezifische Gelenkschwellung. Wie Internisten diese Frühformen erkennen und gezielt abklären.
Adipositas kostet Betroffene bis zu zehn Lebensjahre und ist weit mehr als eine Frage der Disziplin. Warum Lifestyle-Interventionen allein selten reichen und welche Rolle Tirzepatid spielt.
Experten setzen sich für die Überwindung des Reduktionismus „Soma versus Psyche" ein. Was wissen wir heute über die Erkrankung und welche Therapieoptionen stehen zur Verfügung?
Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie häufig verordnete Medikamente den Schlaf verändern – von der Besserung der Schlafapnoe bis zu Albträumen und Insomnie.
MRT ist bei Myokarditis der Goldstandard, aber nicht immer eindeutig. Entscheidend sind die richtige Modalität und das richtige Timing.
Zwischen mildem Verlauf und vitaler Bedrohung: Myokarditis und Perikarditis erfordern eine präzise Risikostratifizierung und klare Therapieentscheidungen.
Unter dem Motto „Realität der Menschen" rückt der DDG-Kongress (13.–16. Mai 2026) verunsicherte Patienten, Umwelteinflüsse und Versorgungsqualität in den Vordergrund. Die folgenden Sessions liefern Antworten jenseits von Leitlinien und Laborwerten.
Vom 13.–16. Mai 2026 findet in Berlin der Kongress der Diabetologie unter dem Motto „Revolution der Mittel" statt. Wir haben die Sitzungen herausgearbeitet, die das Fach technologisch und pharmakologisch prägen werden.
CCTA liefert präzise Befunde – wenn die Patientenselektion stimmt. Prof. Korosoglou über Showstopper, Protokollanpassungen und den richtigen Methodenwechsel.