• BMI war gestern: Wie Marker und Subtypen die Adipositas-Therapie verändern

    Apfel oder Birne, Mann oder Frau, Menopause oder Mikrobiom. Prof. Dr. Michael Stumvoll erklärt, warum die Heterogenität der Adipositas die alten Diagnostikraster sprengt.

  • KI in der Endoskopie: Wo der ärztliche Blick weiterhin entscheidet

    Studien belegen den Nutzen KI-gestützter Polypendetektion. Skillverlust, falsche Sicherheit und Schwächen bei seltenen Befunden zeigen jedoch die Grenzen. Prof. Hann ordnet ein.

  • Digitale Auskultation: Wenn der Skill schwindet – wen stört das wirklich?

    Studien belegen seit Jahren: Die Auskultationskompetenz schwindet – unabhängig von KI. Nadine Schlicker über Scheinsicherheit und warum die aktuelle Verantwortungsverteilung zwischen Arzt und Algorithmus strukturell nicht funktioniert.

  • Wann eine Dreifachkombination dem CKM-Patienten nützt

    SGLT2-Hemmer, GLP-1-RA und nsMRA wirken beim CKM-Syndrom in Kombination additiv und senken die Mortalität, kardiovaskuläre Ereignisse und das Nierenversagen. Doch wie stark ist die Evidenz für die Dreifachtherapie wirklich?

  • Kommunikation zur Darmkrebsvorsorge: Wo LLMs das Arztgespräch ergänzen und wo nicht

    Trotz erwiesenem Nutzen bleiben viele Menschen der Darmkrebsvorsorge fern. Können LLMs die Lücke schließen? Prof. Hann im Interview.

  • Arztberuf im Umbruch: „Wir werden von der Digitalisierung überrollt – bevor wir wissen, was wir wollen"

    Multimorbide Patienten, Ambulantisierung, Personalmangel: Der Druck im Klinikalltag wächst. Dr. Wiebke Rösler zeigt, wo es konkret hakt – und welche Strategien die Versorgungsqualität sichern.

  • Wenn der Rücken die Seele meldet: Depression in der Hausarztpraxis erkennen

    Unerklärliche Körpersymptome können auf eine Depression hinweisen. Prof. Michael Landgrebe erläutert diagnostische Hinweise, evidenzbasierte Therapieoptionen und die Grenzen der hausärztlichen Versorgung.

  • CKD: Kardiovaskuläres Risiko übersteigt das von Diabetes

    Die chronische Nierenerkrankung bleibt einer der am stärksten unterschätzten kardiovaskulären Risikofaktoren, mit wachsenden Folgen für die Versorgung. Was Hausärzte jetzt früher screenen sollten.

  • CKM-Syndrom: Früh erkennen, Vollbild verhindern

    Wenn Herz, Niere und Stoffwechsel gleichzeitig betroffen sind: Wer das Zusammenspiel früh erkennt, kann progressive Schäden stoppen, bevor das Vollbild eintritt.

  • Zwischen Prognose und Menschlichkeit: Über Hoffnung in der Medizin

    Wie viel Ehrlichkeit verträgt Hoffnung? Prof. Jalid Sehouli über Gespräche in existenziellen Situationen.

  • Genetik im klinischen Alltag: Kompass oder Zusatzwissen?

    Genetische Befunde sind längst mehr als akademisches Zusatzwissen. Prof. Bergmann erläutert im Gespräch auf dem DGIM-Kongress, wann genetische Diagnostik klinische Entscheidungen erleichtert.

  • S3-Leitlinie Schilddrüsenkarzinom: Tumorboard im Fokus

    Die neue S3-Leitlinie zum Schilddrüsenkarzinom verschiebt bisherige Therapieprinzipien: Molekulardiagnostik ersetzt Routine-OPs, Theranostik gewinnt an Stellenwert. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen.

  • Herzwandverdickung: Wann internistische Detektivarbeit beginnt

    Hinter der verdickten Herzwand stecken oft Amyloidose oder genetische Kardiomyopathien – zu selten erkannt. Prof. Dr. Benjamin Meder zeigt die entscheidenden Red Flags.

  • Systemerkrankung MASLD: Ernährung, Chirurgie und neue Medikamente im Vergleich

    Auf dem DGIM 2026 diskutierten Experten den Stellenwert von Ernährungstherapie, bariatrischer Chirurgie und neuen Substanzen wie Resmetirom und Semaglutid – und wo die aktuelle S2k-Leitlinie noch Lücken lässt.

  • Akute intermittierende Porphyrie: selten, aber in der Notaufnahme relevant

    Unklares Abdomen, dunkler Urin, neurologische Symptome: Der Fall zeigt, wie leicht eine akute intermittierende Porphyrie übersehen wird.

  • Tennisarm oder doch beginnende Spondyloarthritis?

    Rheumatische Erkrankungen beginnen oft Jahre vor der klinischen Diagnose – und zeigen sich zunächst als Sehnenansatzschmerz, Rückenschmerz oder unspezifische Gelenkschwellung. Wie Internisten diese Frühformen erkennen und gezielt abklären.

  • Adipositas neu denken: Warum Abnehmen ohne medikamentöse Hilfe oft scheitert

    Adipositas kostet Betroffene bis zu zehn Lebensjahre und ist weit mehr als eine Frage der Disziplin. Warum Lifestyle-Interventionen allein selten reichen und welche Rolle Tirzepatid spielt.

  • Long-COVID: Wo stehen wir 2026?

    Experten setzen sich für die Überwindung des Reduktionismus „Soma versus Psyche" ein. Was wissen wir heute über die Erkrankung und welche Therapieoptionen stehen zur Verfügung?

  • Betablocker, Metformin & Co.: Wie Medikamente den Schlaf beeinflussen

    Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie häufig verordnete Medikamente den Schlaf verändern – von der Besserung der Schlafapnoe bis zu Albträumen und Insomnie.

  • Myokarditis-Diagnostik: Stärken und Grenzen des Kardio-MRT

    MRT ist bei Myokarditis der Goldstandard, aber nicht immer eindeutig. Entscheidend sind die richtige Modalität und das richtige Timing.

  • Myokarditis und Perikarditis: Wann maximale Therapie nötig wird und wann sie schadet

    Zwischen mildem Verlauf und vitaler Bedrohung: Myokarditis und Perikarditis erfordern eine präzise Risikostratifizierung und klare Therapieentscheidungen.

  • Psyche, Umwelt und Versorgungsrealität auf dem DDG-Kongress 2026

    Unter dem Motto „Realität der Menschen" rückt der DDG-Kongress (13.–16. Mai 2026) verunsicherte Patienten, Umwelteinflüsse und Versorgungsqualität in den Vordergrund. Die folgenden Sessions liefern Antworten jenseits von Leitlinien und Laborwerten.

  • Ihr Wegweiser durch den Diabetes Kongress 2026 - Fokus Innovation & Fortschritt

    Vom 13.–16. Mai 2026 findet in Berlin der Kongress der Diabetologie unter dem Motto „Revolution der Mittel" statt. Wir haben die Sitzungen herausgearbeitet, die das Fach technologisch und pharmakologisch prägen werden.

  • CCTA ja – aber nicht für jeden

    CCTA liefert präzise Befunde – wenn die Patientenselektion stimmt. Prof. Korosoglou über Showstopper, Protokollanpassungen und den richtigen Methodenwechsel.

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