• Arztberuf im Umbruch: „Wir werden von der Digitalisierung überrollt – bevor wir wissen, was wir wollen"

    Multimorbide Patienten, Ambulantisierung, Personalmangel: Der Druck im Klinikalltag wächst. Dr. Wiebke Rösler zeigt, wo es konkret hakt – und welche Strategien die Versorgungsqualität sichern.

  • Wenn Symptome lügen: Wie Hausärzte Depression und Angst hinter Rücken- und Kopfschmerzen sicher erkennen

    Mehrere unerklärbare Körpersymptome können auf Depression hinweisen. Prof. Michael Landgrebe zeigt, wie Sie Warnsignale erkennen, evidenzbasiert behandeln – und wann hausärztliche Grenzen erreicht sind.

  • Chronische Nierenerkrankung: Risiko unterschätzt, Versorgung gefährdet

    Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland haben eine chronische Nierenerkrankung. Sie bleibt einer der am stärksten unterschätzten kardiovaskulären Risikofaktoren, mit wachsenden Folgen für die Versorgung.

  • CKM-Syndrom: Im gefährlichen Wechselspiel

    Herz, Niere und Stoffwechsel sind eng miteinander verknüpft – erkrankt ein Organ, geraten oft auch die anderen unter Druck. Das CKM zeigt: Wer früh und ganzheitlich denkt, kann das gefährliche Vollbild verhindern.

  • Zwischen Prognose und Menschlichkeit: Über Hoffnung in der Medizin

    Wie viel Ehrlichkeit verträgt Hoffnung? Prof. Jalid Sehouli über Gespräche in existenziellen Situationen.

  • S3-Leitlinie Schilddrüsenkarzinom: Theranostik, weniger Chirurgie, mehr Molekulardiagnostik

    Die neue S3-Leitlinie zum Schilddrüsenkarzinom bündelt Empfehlungen und stellt Diagnostik und Therapie auf eine risikoadaptierte, interdisziplinäre Basis.

  • Herzwandverdickung: Wann internistische Detektivarbeit beginnt

    Hinter der verdickten Herzwand stecken oft Amyloidose oder genetische Kardiomyopathien – zu selten erkannt. Prof. Dr. Benjamin Meder zeigt die entscheidenden Red Flags.

  • Systemerkrankung MASLD: Ernährung, Chirurgie und neue Medikamente im Vergleich

    Zwei neue Medikamente, eine Ghrelin-reduzierende OP und eine noch nicht in der Leitlinie verankerte Ernährungstherapie: Auf dem DGIM 2026 wurde die MASLD als Systemerkrankung präsentiert, die einen multidisziplinären Ansatz verlangt.

  • Akute intermittierende Porphyrie: selten, aber in der Notaufnahme relevant

    Unklares Abdomen, dunkler Urin, neurologische Symptome: Der Fall zeigt, wie leicht eine akute intermittierende Porphyrie übersehen wird.

  • Tennisarm oder frühes Rheuma?

    Rheumatische Erkrankungen beginnen oft Jahre vor der klinischen Diagnose – und zeigen sich zunächst als Sehnenansatzschmerz, Rückenschmerz oder unspezifische Gelenkschwellung. Wie Internisten diese Frühformen erkennen und gezielt abklären.

  • Adipositas neu denken: Warum Abnehmen ohne medikamentöse Hilfe oft scheitert

    Adipositas kostet Betroffene bis zu zehn Lebensjahre und ist weit mehr als eine Frage der Disziplin. Warum Lifestyle-Interventionen allein selten reichen und welche Rolle Tirzepatid spielt.

  • Long-COVID: Wo stehen wir 2026?

    Experten setzen sich für die Überwindung des Reduktionismus „Soma versus Psyche" ein. Was wissen wir heute über die Erkrankung und welche Therapieoptionen stehen zur Verfügung?

  • Betablocker, Metformin & Co.: Wie Medikamente den Schlaf beeinflussen

    Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie häufig verordnete Medikamente den Schlaf verändern – von der Besserung der Schlafapnoe bis zu Albträumen und Insomnie.

  • Myokarditis-Diagnostik: Stärken und Grenzen des Kardio-MRT

    MRT ist bei Myokarditis der Goldstandard, aber nicht immer eindeutig. Entscheidend sind die richtige Modalität und das richtige Timing.

  • Myokarditis und Perikarditis: Wann maximale Therapie nötig wird und wann sie schadet

    Zwischen mildem Verlauf und vitaler Bedrohung: Myokarditis und Perikarditis erfordern eine präzise Risikostratifizierung und klare Therapieentscheidungen.

  • Psyche, Umwelt und Versorgungsrealität auf dem DDG-Kongress 2026

    Unter dem Motto „Realität der Menschen" rückt der DDG-Kongress (13.–16. Mai 2026) verunsicherte Patienten, Umwelteinflüsse und Versorgungsqualität in den Vordergrund. Die folgenden Sessions liefern Antworten jenseits von Leitlinien und Laborwerten.

  • Ihr Wegweiser durch den Diabetes Kongress 2026 - Fokus Innovation & Fortschritt

    Vom 13.–16. Mai 2026 findet in Berlin der Kongress der Diabetologie unter dem Motto „Revolution der Mittel" statt. Wir haben die Sitzungen herausgearbeitet, die das Fach technologisch und pharmakologisch prägen werden.

  • CCTA ja – aber nicht für jeden

    CCTA liefert präzise Befunde – wenn die Patientenselektion stimmt. Prof. Korosoglou über Showstopper, Protokollanpassungen und den richtigen Methodenwechsel.

  • Herzinsuffizienz: Klinik und Telemedizin entscheiden über die Nachsorge

    Stabile Verläufe bei Herzinsuffizienz beginnen im Krankenhaus. Wie aktuelle Leitlinien zeigen, entscheiden frühes Entlassmanagement, Telemonitoring und Patientenedukation über Rehospitalisation und Adhärenz.

  • KI im EKG: Zwischen Versorgungsversprechen und strukturellen Fallstricken

    KI-EKG kann Zentrumswissen in die Fläche bringen – doch verzerrte Trainingsdaten verstärken die Lücken, die sie eigentlich schließen soll. Prof. Spethmann im Interview über Chancen und Grenzen.

  • 130/80 mmHg: Wann wir wirklich behandeln müssen – und wann nicht

    Die neuen ESC-Zielwerte verschieben die Hypertonie-Therapie in den Grenzbereich. Doch nicht jeder Patient mit 130/80 mmHg braucht Medikamente. Prof. Anna Hohneck zeigt, welche Faktoren die Entscheidung bestimmen.

  • Aspirin senkt Sterblichkeit und Komplikationen beim hepatozellulären Karzinom

    Eine große US-Kohortenstudie belegt: Patienten mit hepatozellulärem Karzinom, die regelmäßig ASS einnehmen, zeigen eine signifikant niedrigere Sterblichkeit und seltener schwere Komplikationen.

  • Verwirrt und gangunsicher nach Magen-Darm-Infekt

    Eine 44-Jährige kommt eine Woche nach Gastroenteritis mit Verwirrtheit und Gangunsicherheit in die Notaufnahme. Der Fall zeigt, welche Differentialdiagnose hier nicht übersehen werden darf.

  • RNA-Interferenz bei ATTR-CM: Was die 5-Jahresdaten für Therapieentscheidung und Monitoring bedeuten

    Die Langzeitdaten zur RNA-Interferenz bei ATTR-CM zeigen ein stabiles Sicherheitsprofil, doch die Praxis bringt neue Anforderungen. PD Caroline Morbach ordnet ein.

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