Ein direkter Zusammenhang zwischen Klimawandel und sexuell übertragbaren Infektionen lässt sich nicht belegen, sagt Prof. Claudia Traidl-Hoffmann – trotzdem betrifft das Thema die Dermatologie schon heute. Sie erklärt, über welchen Mechanismus.
Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen sind besonders anfällig für schwere Atemwegsinfekte. Welche Impfungen für sie empfohlen werden und welche Vor- und Nachteile zu beachten sind, wurde beim diesjährigen DGIM-Kongress vorgestellt.
Dieselbe Biologikatherapie, sehr unterschiedliches Ansprechen: PD Dr. Thomas Volz ordnet aktuelle Daten zu Bimekizumab bei Hidradenitis suppurativa ein – und erklärt, warum der Zeitpunkt des Therapiestarts mitentscheidend sein kann.
Bei manchen Patienten bleibt der Syphilis-Serologie-Anstieg nach einer Reinfektion aus. Prof. Dr. Georg Stary erklärt, welche Rolle die Doxycyclin-Postexpositionsprophylaxe dabei spielt.
Klimawandel gilt als Treiber neuer Allergien – doch ein zweiter Faktor wird oft übersehen. Prof. Dr. Regina Treudler erklärt, warum der Speiseplan vieler Menschen zum unterschätzten Risiko geworden ist.
Die Zukunft der Dermatologie entscheidet sich nicht an der GOÄ. Dr. Ralf von Kiedrowski erklärt, warum jetzt ganz andere Fragen wichtiger sind.
Wann ist eine Akne-Therapie wirksam – und wann sollte sie angepasst werden? Dr. Antonia Pennitz erklärt, warum die neue Leitlinie auf klare Kontrollzeitpunkte setzt und Antibiotika konsequenter begrenzt.
Wie betreibe ich meine dermatologische Praxis wirtschaftlich, wenn sich Vergütung, Versorgungsstrukturen und Digitalisierung gleichzeitig verändern? Prof. Julia Welzel zeigt auf, dass es zwar kein Patentrezept, aber sehr wohl Lösungen gibt.
Stress, Rückzug oder Stigmatisierung gehören für viele Menschen mit Ekzemen zum Alltag. Prof. Uwe Gieler erklärt, wie Dermatologen psychische Belastungen sensibel ansprechen können – ohne die Hauterkrankung vorschnell psychologisch zu erklären.
Die gesamte Diagnostik der Insektengiftallergie hängt an einer einzigen Angabe: welches Insekt gestochen hat. Prof. Thilo Jakob erklärt, wie fehleranfällig diese Angabe in der Praxis tatsächlich ist – und mit welchem einfachen Kniff sich das absichern lässt.
"Adhärenz" soll die alte "Compliance"-Haltung ablösen – Prof. Eva Peters zeigt, warum der Begriffswechsel allein oft nicht ausreicht. Sie erklärt, woran sich das im Sprechzimmer bemerkbar macht und wie es besser gelingt.
Schützt ein Zielwert unter 130/80 mmHg das Herz, ohne die Nieren zu gefährden? Neue Daten geben Orientierung für die Abwägung bei Patienten mit leicht eingeschränkter eGFR.
Vor elektiven Eingriffen werden DOAK meist nach einem festen Schema pausiert. Doch sind die Wirkstoffspiegel dann tatsächlich niedrig genug – oder bleiben bei manchen Personen relevante Restspiegel zurück?
Wann sind Husten und Belastungsdyspnoe ein Fall für die ILD-Abklärung? Praxisnahe Tipps vom DGIM-Kongress zu typischen Auslösern und dem richtigen Einsatz von Antifibrotika.
Eine US-Studie liefert Hinweise, dass Sartane und einige Kalziumblocker demenz-typische Veränderungen im Gehirn reduzieren. Für kausale Schlüsse ist es aber noch zu früh.
Erythropoese-stimulierende Agenzien sind ein zentraler Baustein der Anämiebehandlung bei Nierenversagen. Eine Studie untersuchte nun, ob hohe ESA-Dosen bei Langzeitdialyse das Krebsrisiko erhöhen.
Anhaltende Atemnot, unklare Therapiedauer, offene Fragen: Nach der akuten Phase einer Lungenembolie bleibt vieles zu klären. Eine britische Übersichtsarbeit liefert den passenden Algorithmus für die Praxis und regelt zudem die Dauer der Antikoagulation.
IT-Experten fanden bislang keine korrekt abgesicherte Praxis – auch die von Dr. Ilka Enger nicht. In ihrer neuen Kolumne schildert sie, was der Sicherheitstest bei ihr aufdeckte, warum die TI längst nicht so sicher ist wie behauptet, und wie Kolleginnen und Kollegen den Check jetzt kostenlos nutzen können.
Eine große japanische Studie zeigt: Neu aufgetretenes Vorhofflimmern im Erwerbsalter könnte mit einem schnelleren Rückgang der Nierenfunktion verbunden sein.
Eine Phase-III-Studie zeigt: Ein 6-wöchiges Bewegungsprogramm kann kognitive Beschwerden und mentale Fatigue während der Chemotherapie reduzieren.
Eine erhöhte γ-GT lässt sofort an Alkohol denken. Doch dahinter verbergen sich weit mehr Ursachen, von Medikamenten über eine Cholestase bis zum Malignom. Die Differenzialdiagnostik eines Routine-Biomarkers aus der täglichen Praxis.
Eine aktuelle Kohortenstudie hat untersucht, ob sich der Schweregrad der Nierenerkrankung auch in der späteren kognitiven Entwicklung widerspiegelt und welche renalen Messgrößen dafür geeignet sind.
In drei Hausarztpraxen wurde ein digitales Stethoskop mit automatischer Geräuschanalyse durch KI mit dem üblichen Abhören verglichen.
Bis zu 29 % der Betroffenen von SSc entwickeln eine Osteoporose. Frakturen treten früher auf und erhöhen die Mortalität. Welche Rolle Vitamin-D-Mangel, Resorptionsstörungen und der Trabecular Bone Score spielen.