• Endometriose: Warum die Diagnose oft so lange dauert

    Bis zur Diagnose einer Endometriose vergehen im Schnitt 6 bis 10 Jahre. Ein Überblick über die Ursachen der Verzögerung und darüber, was ein standardisierter transvaginaler Ultraschall in der Praxis beitragen kann.

  • Krankenkassen verzockt: Wer zahlt für die halbe Milliarde?

    Gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben Rücklagen in hochriskante Anleihen gesteckt – und dabei mindestens 400 Millionen Euro verloren, weitere 700 Millionen stehen auf der Kippe. Vorstände werden verklagt, Aufsichtsbehörden ermitteln. Doch am Ende zahlen, wie so oft, die Falschen.

  • ATTR-Kardiomyopathie: Red Flags bei Frauen

    Die klassischen Warnzeichen der kardialen Transthyretin-Amyloidose stammen aus Männerkohorten. Dr. Julia Kirsten Vogel erklärt im Video, warum bei Frauen eine fehlende Hypertrophie nicht beruhigen darf.

  • Herzinsuffizienz: Wem Telemonitoring hilft

    Nicht die Technik rettet Leben, sondern der Betreuungspfad: Prof. Friedrich Köhler erklärt im Video-Interview, welche Herzinsuffizienz-Patienten von Telemonitoring profitieren und was Praxen dafür brauchen.

  • KI in der Kardiologie: Diagnose ohne Arzt?

    KI stellt die Diagnose, der Arzt unterschreibt? Prof. Renate Bonin-Schnabel widerspricht im Video-Interview und erklärt, warum KI-Risikoscores für Vorhofflimmern noch keine Antikoagulation begründen.

  • Vorhofflimmern: Ablation auch ohne Symptome?

    Jung, beschwerdefrei, persistierendes Vorhofflimmern: Abwarten oder abladieren? Im Pro-und-Contra-Format vertritt Elektrophysiologin PD Dr. Melanie Gunawardene klar die Pro-Seite. Ihre Argumente im Video.

  • Das Potenzial der Digitalisierung in der Herzmedizin

    Telemedizin, DiGA, Chatbots und Wearables: Wovon profitiert die Kardiologie – und wovon nicht?

  • Hypertonie-Apps: Potenzial mit Evidenzlücke

    Smartwatch-Werte, Blutdruck-Apps, Telemonitoring: Wie viel davon ist schon therapierelevant? Prof. Marcel Halbach ordnet im Video-Interview ein, wo digitale Tools heute helfen und wo die Daten fehlen.

  • Hypertonie: Oft nur scheinbar resistent

    Nur fünf bis zehn Prozent der Hypertoniker sind bei konsequenter Therapie wirklich resistent, schätzt Kardiologe Dr. Heribert Brück. Im Video-Interview auf den DGK Herztagen: typische Fallstricke und Warnsignale für sekundäre Ursachen.

  • Spargesetz und MVZ: Was sich für die Hausarztpraxis ändert

    Das GKV-Spargesetz ist in Kraft, und die Zahl der MVZ wächst weiter. Ein Überblick über aktuelle Zahlen und Studien zu beiden Entwicklungen und ihre Bedeutung für Hausärztinnen und Hausärzte.

  • Dirty Pain: Wer spart, chronifiziert

    70 bis 80 % der chronischen Schmerzen haben sich von ihrer Ursache gelöst. Gerade hier ist Psychotherapie unverzichtbar. Ein Schmerztherapeut über die Folgen fehlender Therapieplätze.

  • Leitlinie Herzinsuffizienz: Neue Struktur, neue Begriffe

    Die aktuellen ESC-Leitlinien stellen die Therapie der Herzinsuffizienz auf ein neues Fundament und nutzen eine vereinfachte Klassifizierung, die sich auf die beiden Phänotypen HFrEF und HFpEF beschränkt.

  • Frühe Methylprednisolon-Stoßtherapie bei SLE: Weniger Organschäden und Steroide

    Eine Langzeitstudie zeigt: Erhalten Patienten mit moderatem bis schwerem Lupus im ersten Jahr eine Cortison-Stoßtherapie, sinkt ihr Risiko für bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen und den Bedarf an dauerhaften Steroiden deutlich.

  • Mitralklappenchirurgie: Bringt der minimalinvasive Zugang Vorteile?

    Eine aktuelle Metaanalyse vergleicht minimalinvasive und konventionelle Mitralklappenoperationen. Im Fokus standen frühe postoperative Ergebnisse – darunter Sterblichkeit, Wundinfektionen, Nierenversagen, Blutungskomplikationen und Aufenthaltsdauer.

  • Die Arrhythmie kehrt zurück

    Seit drei Jahren hält Amiodaron das Vorhofflimmern eines 69-Jährigen in Schach. Dann kehrt die Arrhythmie zurück – begleitet von Gewichtsverlust, Tremor und Schwitzen. Das Labor weist auf die Schilddrüse. Doch die eigentliche Frage ist erst noch zu klären.

  • Der Minister, der eigentlich keiner sein wollte

    Carsten Linnemann wollte das Amt zunächst gar nicht – jetzt verspricht er als Gesundheitsminister einfach alles gleichzeitig: niedrigere Beiträge, bessere Versorgung, weniger Bürokratie. Eine bissige Abrechnung mit dem Plan, der vor allem eines nicht verrät: wer am Ende die Rechnung zahlt.

  • Ihr Wegweiser durch die UEG Week 2026

    Vom 17.-20. Oktober 2026 findet in Barcelona die UEG Week statt und versammelt alle Interessierten und Experten im Namen der internationalen Gastroenterologie. Wir haben einige der Sitzungen für Sie zusammengefasst.

  • Ihr Wegweiser durch den ESICM Kongress 2026

    Vom 10.-14. Oktober 2026 findet in Lissabon der Kongress zur europäischen Intensivmedizin statt. Zum 39. Mal veranstaltet die European Society of Intensive Care Medicine (ESICM) ihren Kongress. Ein Blick auf die Themen und Sitzungen in diesem Jahr.

  • Adalimumab vs. Ixekizumab bei Psoriasis-Arthritis: zwei Biologika im Praxis-Check

    Wie schneiden Adalimumab und Ixekizumab im klinischen Alltag ab? Eine italienische Forschergruppe verglich beide Biologika bei Psoriasis-Arthritis über zwölf Monate – mit Blick auf Wirksamkeit, Therapieabbrüche und Nebenwirkungen.

  • Bauchschmerzen, Luftnot, Müdigkeit: Erkennt ChatGPT den Notfall?

    Viele Menschen fragen ChatGPT bei gesundheitlichen Problemen um Rat. Eine Studie zeigt: Echte Notfälle wurden in über der Hälfte der Fälle zu niedrig eingestuft mit teils riskanten Folgen.

  • Hepatitis C: Statine mit weniger Zirrhose-Dekompensationen assoziiert

    Eine erfolgreiche antivirale Therapie schützt die Leber - was können Statine zusätzlich leisten? Eine US-Kohortenstudie untersuchte bei 16.275 Erkrankten mit Hepatitis C das Dekompensationsrisiko.

  • Akute VTE: Apixaban mit deutlich weniger Blutungen als Rivaroxaban

    Erstmals randomisiert verglichen: Bei akuter VTE unter Apixaban traten in den ersten Monaten weniger als halb so viele Blutungen auf wie unter Rivaroxaban – bei gleich seltenen Rezidiven. Eine Erklärung könnte in der Initialdosierung liegen.

  • Bewegungstherapie per App bei Morbus Bechterew: Evidenz und Verordnung kompakt

    Dass Patienten mit axialer Spondyloarthritis ihre Übungen zwischen den Physiotherapieterminen nicht machen, ist Praxisalltag. Eine App soll das ändern. Was die Daten hergeben, für wen die extrabudgetäre Verordnung sinnvoll ist und wie sie praktisch läuft.

  • Burnout, Angst, Suizidgedanken: Facharztbefragung zeigt hohe Belastung

    Haben Sie in den letzten Wochen wegen der Arbeit schlecht geschlafen? In einer Befragung sagten das 64 %, 44 % erwogen den Jobwechsel. Ärztinnen sahen ihr Geschlecht als Karrierehindernis. Die Studie stammt aus Frankreich – die Muster dürften bekannt sein.

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