Erythropoese-stimulierende Agenzien sind ein zentraler Baustein der Anämiebehandlung bei Nierenversagen. Eine Studie untersuchte nun, ob hohe ESA-Dosen bei Langzeitdialyse das Krebsrisiko erhöhen.
Eine große japanische Studie zeigt: Neu aufgetretenes Vorhofflimmern im Erwerbsalter könnte mit einem schnelleren Rückgang der Nierenfunktion verbunden sein.
Eine aktuelle Kohortenstudie hat untersucht, ob sich der Schweregrad der Nierenerkrankung auch in der späteren kognitiven Entwicklung widerspiegelt und welche renalen Messgrößen dafür geeignet sind.
In der Nephrologie kippt das jahrzehntelange Therapieprinzip: Statt die CKD lediglich zu verlangsamen, setzen aktuelle Strategien zunehmend auf Remission.
SGLT2-Hemmer, GLP-1-RA und nsMRA wirken beim CKM-Syndrom in Kombination additiv und senken die Mortalität, kardiovaskuläre Ereignisse und das Nierenversagen. Doch wie stark ist die Evidenz für die Dreifachtherapie wirklich?
Die chronische Nierenerkrankung bleibt einer der am stärksten unterschätzten kardiovaskulären Risikofaktoren, mit wachsenden Folgen für die Versorgung. Was Hausärzte jetzt früher screenen sollten.
Genetische Befunde sind längst mehr als akademisches Zusatzwissen. Prof. Bergmann erläutert im Gespräch auf dem DGIM-Kongress, wann genetische Diagnostik klinische Entscheidungen erleichtert.
Zwei gängige Kaliumbinder im direkten Vergleich: Eine prospektive Studie hat untersucht, wie schnell und wie gut sich Hyperkaliämien unter SZC oder SPS bei Dialysepatienten korrigieren lassen – mit deutlichen Unterschieden.
Von kleinen Nierentumoren über adjuvante Immuntherapien und strukturiertes Nebenwirkungsmanagement bis hin zu Sequenzstrategien im metastasierten Stadium: Aktuelles zu Therapie und Behandlung.
Patienten mit chronischer Nierenerkrankung tragen ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko – selbst bei nur leicht eingeschränkter Nierenfunktion. Trotzdem werden sie in der Praxis häufig unterdosiert oder mit weniger wirksamen Antibiotika behandelt.
Eignet sich das CRP bei kardiovaskulär vorerkrankten Patienten als prognostischer Marker für die Nierenfunktion? Dieser Frage ging ein Forscherteam vom Karolinska-Institut in Stockholm nach.
Antihypertensiva, Phosphatbinder, Antibiotika – die Pharmakotherapie bei Dialyse-Patienten ist komplex. Was ist zu beachten? Wann sind Extradosen nötig? Das Wichtigste für die Praxis.
Ein junger Patient mit schwerer Lungenentzündung verschlechtert sich trotz leitliniengerechter Therapie rapide. Da das ARDS fortschreitet und die Laborwerte von den Erwartungen abweichen, sind die Ärzte gezwungen, ihre ursprüngliche Diagnose aufzugeben.
Eine Studie zeigt: Patienten mit Kalzium-Nierensteinen weisen auch ohne Diabetes Anzeichen einer Insulinresistenz auf.