Kutane T-Zell-Lymphome: Diagnostik und leitliniengerechte Therapie

CTCL werden oft spät erkannt. Diese CME vermittelt die leitliniengerechte Diagnostik über drei Kompartimente und aktuelle systemische Therapieoptionen.

Die Diagnose kutaner T-Zell-Lymphome stellt eine klinische Herausforderung dar. Mycosis fungoides und Sézary-Syndrom machen zusammen etwa 75 % aller CTCL aus, werden aber aufgrund unspezifischer Hautveränderungen häufig erst nach Jahren korrekt eingeordnet.

Diese CME bietet eine strukturierte Aufarbeitung: Vom diagnostischen Vorgehen über drei Kompartimente (Haut, Lymphknoten, Blut) bis zur stadiengerechten Therapie. Die Stadieneinteilung nach ISCL/EORTC/USCLC bildet die Grundlage für die Therapieplanung. In Frühstadien liegt das 5-Jahres-Überleben bei 90–100 %, in fortgeschrittenen Stadien kann es unter 50 % sinken.

Besprochen werden topische und systemische Optionen, darunter Phototherapie, Chlormethin-Gel, Brentuximab Vedotin und Mogamulizumab. Letzterer zeigt eine besonders hohe Wirksamkeit gegen maligne Zellpopulationen im Blut, was ihn beim Sézary-Syndrom relevant macht. Bei ausgewählten Patienten kann die allogene Stammzelltransplantation eine dauerhafte Remission erreichen. Die Fortbildung richtet sich an Dermatologen, Hämatologen und internistische Onkologen.